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Nachricht vom 10.09.2021    

Druckerpatrone: Wissenswertes zu Druckertinte und Toner

Nicht nur Privatpersonen kommen irgendwann an den Punkt, an dem der Toner oder die Tinte des Druckers leer ist. Gerade für Unternehmen ist das ein enormer Kostenfaktor. Da der Ersatz teuer werden kann, stellt sich die Frage, ob es nicht günstigere Alternativen gibt und ob die auch einen Mehrwert bieten? Schließlich steht üblicherweise im privaten als auch im gewerblichen Bereich die Frage der Kosten über einer Anschaffung.

Foto Quelle: pixabay.com / madartzgraphics

Selbstbefüllung oder besser den Experten wählen?
Verbrauchsmaterialien belasten das Konto mit ständig wiederkehrenden Aufwendungen. Insofern gilt es nicht nur für Privatpersonen und Unternehmen in der Region Westerwald Alternativen und günstige Optionen zu finden, diese auszutauschen und zu erneuern. Entsprechend machen sich viel an die Aufgabe, einen Toner selbst zu befüllen. Die Hoffnung dahinter ist freilich, das Geld für einen professionellen Service zu sparen und mit der Selbstbefüllung dennoch für einen funktionsbereiten Drucker zu sorgen. Allerdings geht das Vorhaben mit vielen Risiken einher, welche häufig gar nicht bekannt sind. Denn gerade im Toner eines Laserdruckers befindet sich spezielles Pulver. Dieses kann sich beim geringsten Luftzug nicht nur umfangreich verteilen und Schäden an der Technik verursachen, sondern ebenfalls gesundheitsgefährdend werden.

Insofern bietet es sich an, einem Profi sein Vertrauen zu schenken. Nicht nur, was das Auffüllen des Toners an sich betrifft, sondern ebenfalls in Bezug auf Neukauf oder Recycling. Tonerpartner gehört auf diesem Sektor seit mehr als 25 Jahren zu den Top-Adressen für den günstigen Kauf von Originalkartuschen, dem Recycling und Refill. Daher wissen die Experten des Anbieters, wie wichtig der vorsichtige Umgang mit den Tonern ist. Insbesondere, wenn es sich um das hochwertige Rebuilt und Refill handelt. Denn die Aufbereitung der Kartuschen inklusive des frischen Tonerpulvers ist eine große Herausforderung. Aus diesem Grund gibt beispielsweise Tonerpartner entsprechend eine Qualitätsgarantie auf das komplette Sortiment.

DIY-Gefahren beim Tonerpulver-Nachfüllen
Wer hingegen selbst Handanlegen will, muss sich darüber im Klaren sein, dass das Vorhaben mit Risiken behaftet ist. Diese reichen wie eingangs erwähnt vom Aufwirbeln des sensiblen Pulvers über Schäden an der Technik bis hin zu Gefahren für die eigene Gesundheit. Das ist im Übrigen auch der Grund dafür, warum defekte und nicht wiederverwertbare Toner so aufwendig entsorgt werden müssen.

Denn hinter dem Farbpulver steckt eine fein vermahlene Substanz, die sich trotz ihrer Einzelteile wie etwas Flüssiges verhält. Entsprechend vorsichtig muss mit ihr umgegangen werden. Denn ihre Partikel setzen sich schnell nahezu überall fest. Einmal ausgetreten, ist es zudem extrem schwer, sie wieder zu entfernen. Damit einhergeht das Risiko, technische Geräte zu beschädigen. Schließlich ist das Farbpulver elektrostatisch und kann zu ernsthaften Defekten führen, die durch elektrische Entladungen auftreten.

Ferner handelt es sich bei der Substanz, aus dem das Farbpulver besteht, aus einem Gemisch, das neben den Farbpigmenten ebenfalls Trägerstoffe sowie kleine Metallplatten enthält. Insofern ist durch den Feinstaub, der durch das Nachfüllen eines solchen Toners entsteht, eine Gesundheitsgefährdung gegeben. Wer sich also selbst an die Arbeit macht, muss für entsprechend Sicherheitsvorkehrungen sorgen.

Eine allgemeingültige Anleitung für das Auffüllen von Tonern gibt es freilich nicht. Dafür sind die Systeme der Hersteller zu verschieden. Allerdings existieren bereits Refill-Patronen, die zusammen mit einer Anleitung ausgeliefert werden. So kann selbst der Laie den Prozess umsetzen, da im Regelfall eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Beschreibung vorliegt. Besser ist es jedoch dennoch, den Refill-Prozess einem Fachmann zu überlassen. So kann sichergegangen werden, dass das Auffüllen professionell geschieht und ebenfalls die Gefahr für Defekte minimiert wird. Sollte allerdings doch einmal etwas beschädigt sein, geht das zulasten des Experten, der für einen Ersatz sorgen muss.

Tintenpatronen Nachfüllen
Für alle, die viel drucken, braucht es also eine zuverlässige Alternative, die abseits von Gefährdung für die Gesundheit sowie die von den Geräten selbst ist. Insofern lohnt sich die Anschaffung eines Druckers, der über einen festen Tintentank verfügt. Diese sind im Regelfall zwar zu Beginn etwas teurer. Allerdings gleichen die Folgekosten den zu Anfang höheren Preis schnell aus. Insbesondere, wenn viele Farbdrucke produziert werden.

Wer dann eben keinen Toner hat, sondern zum Nachfüllen Tinte benötigt, kann sich auf dem Markt umsehen. Hier finden sich üblicherweise zwei Varianten. Die sogenannte DIY-Tinte sowie die Pigment-Tinte. Erstere ist als Universaltinte bekannt und günstiger. Von einem Kauf ist jedoch abzuraten, da die Qualität im Regelfall nicht optimal ist. Pigment-Tinte hingegen ist teurer, liefert dafür jedoch gerade beim Druck auf herkömmlichem Druckerpapier hervorragende Ergebnisse.

Wichtig:
Beim Kauf der Pigment-Tinte unbedingt auf dem Vermerk achten, für welchen Hersteller diese gedacht ist, da die unterschiedlichen Anbieter verschiedene Variationen der Grundfarben aufweisen.

Beachtenswertes beim Kauf von Tintenpatronen
Sollen hingegen neue Patronen geordert werden, muss stets die Entscheidung zwischen den Originalen vom entsprechenden Hersteller oder denen von anderen Produzenten entschieden werden. Dabei zeigen diverse Tests, dass die sogenannten "Billigpatronen" ihre Vorzüge haben. Denn sie sind im Normalfall günstiger und sparen auf lange Sicht Geld. Zudem lassen sie sich im Regelfall problemlos mit den Geräten nutzen.

Allerdings gibt es auch hier ein "Aber". Wie die Vergangenheit zeigt, versuchen Hersteller immer wieder einmal die Patronen, die nicht aus der eigenen Herstellung stammen, zu blockieren. Derzeit ist ein solches Vorgehen zwar nicht mehr bekannt geworden. Dennoch kann es passieren, dass ein Drucker über ein automatisches Update für eine aktuelle Firmware im Anschluss mit Fremdpatronen nicht mehr anspricht. Entsprechend wichtig ist es, Firmwareupdates im Blick zu behalten oder diese, wenn möglich, am System des Druckers abzuschalten. In jedem Fall müssen die Updates jedoch beobachtet werden, denn möglicherweise ist es nötig, ein wichtiges Update aufzuspielen.

Ebenfalls Vorsicht sollte man beim Kauf von günstiger Import-Ware walten lassen. Vor allem Anbieter aus China stehen hier ganz weit oben in der Liste bei den Billigpatronen. Diese sind häufig in Bundles zu erhalten, bei denen eine Patrone selten mehr als einen Euro kostet. Bei diesen ist die Verarbeitung ebenso mangelhaft wie die Qualität der Tinte. Insofern bewahrheitet sich hier der Spruch: "Wer billig kauft, kauft doppelt."

Interessant zu wissen:
Wer seine leeren Tintenpatronen oder Toner entsorgen will, darf das nicht über den Hausmüll tun. Üblicherweise lassen sich die verbrauchten Originalpatronen über einen Rückumschlag an den Hersteller senden. Einen fast identischen Service bieten ebenfalls einige Produzenten von Fremdpatronen. Alternativen dazu sind Aufkäufer oder Onlinehändler mit einem entsprechenden Angebot zum Recycling. (prm)

Agentur Autor:
Sebastian Meier



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