Werbung

Nachricht vom 11.09.2021    

Enrico Förderer: Trotz Unfall auf Platz 1

Im letzten Lauf des westdeutschen ADAC Kart Cup verunglückte der 14-jährige Enrico Förderer wegen eines defekten Gaszuges. Dank seiner Schutzausrüstung kam er mit leichten Blessuren davon. Am Ende durfte er sogar einen Pokal entgegen nehmen.

Ein Schreck im letzten Lauf. (Foto: Storm Photography)

Leuterod. Gleich zwei Wochenenden hintereinander trug der Westdeutsche ADAC Kart Cup seine Rennen aus, bei denen auch der Leuteroder Enrico Förderer teilnahm.

Als erstes zog es die Teilnehmer auf den Erftlandring in Kerpen, wo wegen der Hochwasserkatastrophe das Rennen um ein paar Wochen nach hinten verschoben wurde. Samstags zeigte sich in den freien Trainings noch zwischenzeitlich die Sonne, jedoch pünktlich zum Qualifying am Sonntagmorgen machten heftige Regenschauer den Teilnehmern zu schaffen.

Der Förderpilot des ADAC Mittelrhein e.V. hatte damit jedoch weniger Schwierigkeiten, er kam gut auf der nassen Strecke zurecht und konnte sich Platz zwei für das Rennen sichern. Beim Start konnte er sich direkt mit Vorsprung auf Platz eins verbessern, musste dann jedoch zwei Konkurrenten an sich vorbeiziehen lassen, da sein Motor Aussetzer hatte. Nun hieß es für ihn erst mal wieder diese Kontrahenten einzuholen. Immerhin gelang es ihm, sich seinen zweiten Platz wieder zurück zu holen.

„Ich bin wirklich sehr gut im nassen zurechtgekommen. Leider war der Führende schon zu weit weg und wenn man nur 15 Runden Zeit hat, schafft man es kaum, dann noch jemanden einzuholen“, erzählt Enrico. Im zweiten Rennen fiel er beim Start auf Platz drei zurück, jedoch erkämpfte er sich auch hier wieder den zweiten Platz. „Auch wenn ich nicht gewonnen habe, sind wir dennoch sehr zufrieden. Ich bin in beiden Regenrennen die schnellsten Rundenzeiten gefahren. Auch das ist ein Erfolg für uns“, berichtet der 14-Jährige.

Nur ein Wochenende später und dieses Mal bei herrlichen Sommertemperaturen fand der letzte Lauf des Westdeutschen ADAC Kart Cup statt. Hier wurden auf Grund der geringen Teilnehmer die verschiedenen Klassen zusammengelegt, so dass Enrico in seinem Rennen auch Fahrer hatte, die extra gewertet wurde. Hier konnte er sich die Pole Position, sowie einen fulminanten Start-Ziel-Sieg sichern.



Defekter Gaszug: Einschlag in die Boxenmauer
Im zweiten Rennen erlebte er dann jedoch einen herben Rückschlag. Bereits in der Formationsrunde hatte er einen heftigen Einschlag in die Boxenmauer. Sein Gaszug war defekt, was bedeutet, dass sein Kart einfach Vollgas gegeben hat. Dadurch konnte er nichts mehr tun und krachte mit etwa 70 km/h ungebremst in die Mauer und den Reifenstapel. Erfreulicherweise konnte er selbständig aus dem Kart aussteigen und anschließende Untersuchungen ergaben, dass er lediglich mit ein paar Prellungen und einer Zerrung der Muskeln im Hals-/ Schulterbereich davongekommen ist.

Zum Schutz vor solchen Verletzungen ist bei den Junioren (bis etwa 15 Jahre) eine Rippenschutzweste verpflichtend zu tragen. Ein Nackenschutz, wie Enrico ihn glücklicherweise getragen hat, ist dagegen keine Pflicht, hilft aber dennoch, schweren Verletzungen vorzubeugen.

Am Ende des Tages konnte er dennoch einen Pokal für den ersten Platz entgegennehmen. „Nun werde ich mich die Woche über etwas schonen, denn bereits am nächsten Wochenende steht das nächste Rennen an. Dann findet die Deutsche Kart Meisterschaft in Mülsen (Sachsen) statt, dafür muss ich wieder fit sein“, so der tapfere Enrico.
(PM)


Lokales: Wirges & Umgebung

Jetzt Fan der WW-Kurier.de Lokalausgabe Wirges auf Facebook werden!

Weitere Bilder (für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf eines der Bilder):
       


Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus der Region


"Jedem Sayn Tal": Viel Betrieb auf zwei Rädern

Selters/Bendorf. Offiziell eröffnet wurde die 29. Veranstaltung "Jedem Sayn Tal", nach dem ökumenischen Gottesdienst und ...

Erneute Waldbrände bei Ransbach-Baumbach: Polizei Montabaur bittet um Hinweise

Ransbach-Baumbach. Am 15. und 16. Juni ereigneten sich in der Nähe von Ransbach-Baumbach drei weitere Waldflächenbrände. ...

Feuerwehren aus dem Westerwald erkämpften sich Titel als Landesmeister RLP in Selters

Selters. In diesem Jahr hatten die Feuerwehren Krümmel-Sessenhausen und Ötzingen die ehrenvolle Aufgabe, die Landesmeisterschaft ...

Einbruch in Einfamilienhaus in Montabaur - Polizei sucht nach flüchtigem Täter

Montabaur. Am 16. Juni ereignete sich um 0.15 Uhr ein Wohnungseinbruch in der Jahnstraße in Montabaur. Nach Angaben der Polizeidirektion ...

Alkoholisierter Pedelec-Fahrer verletzt sich bei Sturz in Langenbach bei Kirburg

Langenbach bei Kirburg. Laut Polizeidirektion Montabaur war der Mann gegen 16.40 Uhr auf einem geschotterten Radweg unterwegs, ...

Ohne Mindestabstand: Auffahrunfall in Wied sorgt für hohen Sachschaden

Wied. Am Freitag (14. Juni), gegen 9.15 Uhr, durchfuhren zwei Pkw die B413 in der Gemeinde Wied. Eine 44-jährige Fahrerin ...

Weitere Artikel


Motorradfahrer schwer verletzt auf der B 49

Neuhäusel. Am Freitag, 10. September, gegen 10.48 Uhr, kam es auf der B 49, im Bereich der Abfahrt Neuhäusel / Hillscheid ...

18-jähriger Autofahrer schwer verletzt

Rothenbach. Am Samstag, dem 11. September, gegen 2.06 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B255 in Höhe der ...

„KOPFÜBER“-Theatertreffen eröffnet das „Jusch“ in Neuwied

Neuwied. Wegen eines Platzregens bei Mainz, traf Katharina Binz, die Ministerin für Familie, Frauen, Kultur und Integration ...

Gesundheitsamt informiert: Termine für Grippeschutzimpfung online buchbar

Montabaur. Nach einer erfolgten Impfung dauert es ungefähr 10 bis 14 Tage, einen ausreichenden Schutz aufzubauen. Die Impfung ...

Der Impfbus machte Halt in der Verbandsgemeinde Wirges

Wirges. Ziel der Aktion war und ist es, noch Unentschlossenen ein sehr einfaches und unbürokratisches Impfangebot zu machen. ...

Westerwaldwetter: Samstag noch einzelne Gewitter, dann freundlich

Region. In dieser Woche haben sich die Rauchschwalben aus dem Westerwald verabschiedet. Sie sammeln sich nun im Süden Deutschlands, ...

Werbung