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Nachricht vom 07.09.2021    

Kirmes mit Currywurst

Von Wolfgang Rabsch

Jubel, Trubel, Heiterkeit bei der Kirmes in Wirges. Trotz Corona-Bestimmungen konnte die Kirmes in Wirges im Großen und Ganzen unbeschwert gefeiert werden.

Unverkennbar: Der Kirmesbaum in Wirges. (Alle Fotos: Wolfgang Rabsch)

Wirges. Da hatte die Kirmesgesellschaft aus Wirges den richtigen Riecher bewiesen, ihre diesjährige Kirmes auf dieses Wochenende (3. bis 6. September) zu legen. Nach den erfolgten Lockerungen durch gefallene Inzidenzzahlen wurde die Chance genutzt, wenn auch in abgespeckter Version, die Kirmes zu feiern. Zusätzlich kam ein Geschenk von Himmel, denn bis zuletzt schlug das Wetter einige Kapriolen, jedoch am Eröffnungstag begleitete strahlender Sonnenschein das Kirmesbaumaufstellen, und die restlichen Festtage.

Gute Stimmung beim Baumaufstellen
Auf der Obergass, normalerweise das Party-Zentrum während der Kirmes, wurde der Kirmesbaum aufgestellt. An der Obergass hatten sich viele Bürger aus Wirges eingefunden, dazu die gesamte Kirmesgesellschaft, so entstand schon eine fühlbare Kirmesstimmung, gepaart mit großer Freude, endlich mal wieder gemeinsam feiern zu dürfen. Stadtbürgermeister Andy Weidenfeller eröffnete die Kirmes mit einigen unterhaltsamen Versen, danach knallte es gewaltig, als aus dem Park neben der Obergass ohrenbetäubende Böllerschüsse den Startschuss zu vier Tagen ausgelassenem Frohsinn einläuteten.

Zur Tradition in Wirges gehört natürlich der Kirmesspruch durch den Kirmesekel, wobei einige durch den Kakao gezogen wurden, unter anderem hat auch die „beliebte“ Nachbargemeinde Staudt wieder ihr Fett abbekommen.

Anschließend wurde Stadtchef Andi Weidenfeller noch zum obligatorischen Kirmestanz aufgefordert, dabei ließ er sich zweimal bitten, und schwang zu flotten Rhythmen die Beine. Auch Alexandra Marzi, die gerade frisch ins Amt eingeführte Bürgermeisterin der VG Wirges, nahm an der Eröffnungs-Zeremonie teil, sie wurde mit freundlichem Beifall begrüßt.



Das Bürgerhaus war das Epizentrum der Kirmes
Am ersten Kirmestag gab es am Bürgerhaus Party mit DJ „Sunrise“, zur Einstimmung auf die folgenden Tage. Am nächsten Tag trafen sich die Kirmesgesellschaft, und viele Bürger aus Wirges am Eimet, um bei der Aktion „Saubere Landschaft“ die Abfälle der Zivilisationsgesellschaft aufzusammeln. Von da aus ging es sofort zum beliebten „Curry-Wurst-Festival bei der AWO, veranstaltet vom Spielmannszug „Frei Weg“. Ohne zu übertreiben, kann festgestellt werden, dass die Würste weggingen wie warme Semmeln.

Dermaßen gestärkt wartete abends im Bürgerhaus fetziger Rock, gemixt mit einfühlsamen Schlagern mit Susal, der Partyhexe und Heike Sander. Bei wunderbaren äußeren Bedingungen in einer lauen Sommernacht, kam echte Kirmesstimmung auf.

Traditionell findet am Sonntag der Festgottesdienst zur Kirchweih im Westerwälder Dom statt. Daran anschließend traf man sich im Bürgerhaus zum Familientag für Klein und Groß, mit der Unterstützung durch den Musikverein Helferskirchen bei Kaffee und Kuchen.

Leider geht auch irgendwann einmal die schönste Fete zu Ende, und so gestaltete der MGV „Frohsinn“ den Ausklang beim Kirmesfrühschoppen im „Stadl“. Die Verantwortlichen der Stadt Wirges, und von der Kirmesgesellschaft haben bewiesen, dass man auch unter erschwerten Bedingungen durch die Pandemie, in der Lage ist, eine stimmungsvolle Kirmes zu veranstalten.

Das macht Mut für das Jahr 2022, wenn hoffentlich dann der Spuk beendet ist, und ungetrübt gefeiert werden kann. (Wolfgang Rabsch)









Lokales: Wirges & Umgebung
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