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Nachricht vom 06.09.2021    

Autofahrer aus dem Westerwald verursacht schlimmen Crash auf der Autobahn

Auf der A 48 fuhr ein 48-jähriger Westerwälder mit solcher Wucht auf ein stehendes Fahrzeug im Rückstau auf, dass er dieses quer über alle drei Fahrspuren bis ganz nach links katapultierte. Auf der linken Spur raste dann ein Audi in die Unfallstelle hinein. Die Autobahn musste zwei STunden im Berufsverkehr gesperrt werden.

Symbolfoto

Koblenz. Am Montag morgen, 6. September, kam es kurz vor 8 Uhr auf der A 48 in Fahrtrichtung Trier, etwa 500 Meter vor der Anschlussstelle Koblenz Nord zu einem Verkehrsunfall unter Beteiligung von drei Fahrzeugen.

Nach bisherigem Ermittlungsstand wollte ein 50 jähriger Fahrzeugführer eines BMW der 1er Serie aus dem Bereich Mayen-Koblenz die A 48 im 3 spurigen Bereich in Richtung der B 9 verlassen und musste wegen Rückstau im morgentlichen Berufsverkehr verkehrsbedingt in der
Ausfädelungsspur anhalten.

Ein dahinter befindlicher 48 jähriger Mann aus dem Westerwald erkannte das zu spät, fuhr voll auf den stehenden PKW auf und schob diesen quer über die gesamte - in diesem Bereich dreispurige - Autobahn.

Auf dem linken Fahrtstreifen wurde der herüberkatapultierte BMW dann seitlich im Bereich der B Säule von einem herannahenden Audi erwischt. Die B-Säule ist der tragende Bereich zwischen Boden und Decke des Fahrzeuges genau in der Mitte der Fahrgastzelle, gewöhnlich hinter der Fahrertür.



Durch den Zusammenstoß wurde der BMW massiv beschädigt und nochmal um die eigene Achse gedreht. Der BMW-Fahrer wurde in seinem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit
schwerem Gerät aus dem Fahrzeugwrack geborgen werden. Er wurde schwer, aber
nicht lebensgefährlich verletzt und in ein Koblenzer Krankenhaus gebracht.

Die beiden anderen Fahrzeugführer wurden leicht verletzt. Da sich die Unfallstelle
über die gesamte Fahrbahnbreite erstreckte, kam der Berufsverkehr für etwa zwei
Stunden komplett zum erliegen.

Es bildete sich unfallbedingt ein erheblicher Rückstau. Der Gesamtschaden dürfte im mittleren fünfstelligen Bereich liegen.
(PM)


Mehr zum Thema:    Blaulicht   


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