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Nachricht vom 13.08.2021    

Paralympics: Peter Ferger aus Stockum-Püschen auf dem Weg nach Tokyo

Mission Gold: Handwerksmeister und Orthopädietechnikermeister Peter Ferger aus Stockum-Püschen ist Cheftechniker der paralympischen Leichtathletik-Nationalmannschaft in Japan. Die deutschen Athleten verlassen sich auf sein professionelles Knowhow.

Peter Ferger ist Orthopädietechnikermeister und Cheftechniker für die paralympischen Leichtathleten, die für Deutschland ab 24. August in Tokyo an den Start gehen. (Fotoquelle: HwK Koblenz)

Stockum-Püschen. Peter Ferger ist Orthopädietechnikermeister aus Stockum-Püschen – und Cheftechniker der deutschen Leichtathletik-Nationalmannschaft bei den Paralympics in Japan. Dort beginnt am 14. August das Trainingslager für die Athleten und ihren Techniker, am 24. August geht es dann um die paralympischen Medaillen.

Der 29-jährige Ferger wird als Mitglied der Nationalmannschaft dann der erste sein, der morgens ins Stadion geht, seine kleine Werkstatt an den Wettkampfstätten einrichtet, die er abends als letzter verlassen wird. Übernachtet wird mit den Sportlern im Olympischen Dorf.

Seine Aufgabe: „Ich mache den Sportlern den Kopf frei … sie sollen sich nur auf ihre Wettkämpfe konzentrieren, ich sorge dafür, dass die Prothesentechnik einwandfrei funktioniert“, äußert sich Ferger selbst.

Wie in der Formal 1 kann es Boxenstopps bei Peter Ferger geben, so wenn ein Sohlenwechsel ansteht oder eine Schraube nachjustiert werden muss. „Ran, repariert, raus … das wird alles sehr zügig und professionell gehen!“




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Bis zum 6. September wird der Westerwälder in Japan sein und als Handwerksmeister ideale Rahmenbedingungen für seine Schützlinge schaffen. Dann geht es – hoffentlich mit viel Gold, Bronze und Silber - zurück ins Westerwälder Unternehmen APT, das sich auf Prothesenlösungen für Menschen mit Amputationen spezialisiert hat.

Die Verbindung aus handwerklicher Kompetenz im Sinne seiner Kunden und der Spitzensport sind eine ideale Kombination, „von der alle Beteiligten profitieren. Wir können das Knowhow aus den unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern nutzen“, sagt Ferger, der in Tokyo 29 Sportler betreuen, für technisch perfekte Voraussetzungen bei den Wettbewerben sorgen und stets an ihrer Seite stehen wird. Dafür hat er ständig die kleine Werkstatt dabei und alle können sich auf sein handwerksmeisterliches Wissen verlassen.
(PM)


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