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Nachricht vom 10.08.2021    

Floristik: Fünf Prozent mehr Geld für 80 Beschäftigte im Westerwaldkreis

Die IG BAU rät Floristen zu Lohn-Check, denn in Blumengeschäften und Gartencentern winkt ein Lohn-Plus. Beschäftigte, die im Westerwaldkreis in der Floristik arbeiten, erhalten fünf Prozent mehr ab Juli.

In der Floristik haben Beschäftigte auch in Pandemiezeiten alle Hände voll zu tun. Jetzt gibt es für sie deutlich mehr Geld. (Foto: IG BAU | Ferdinand Paul)

Westerwaldkreis. Rückwirkend zum Juli steigen die Einkommen in der Floristik-Branche um drei Prozent. Schon im Januar kommenden Jahres gibt es ein weiteres Plus von zwei Prozent, wie die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mitteilt. Die Floristen-Gewerkschaft appelliert an die Beschäftigten, ihren aktuellen Lohnzettel zu prüfen. Mit der August-Abrechnung müsse die Erhöhung zum Juli bereits auf dem Konto sein. Im Westerwaldkreis beschäftigt die Floristik nach Angaben der Arbeitsagentur rund 80 Menschen.

„Das Geschäft mit Blumen und Pflanzen läuft trotz der Pandemie auf Hochtouren. Jetzt bekommen die Mitarbeiter einen fairen Anteil an den “grünen Umsätzen‘“, sagt Walter Schneider, Bezirksvorsitzender der IG BAU Koblenz-Bad Kreuznach. Zugleich werde die Branche für Nachwuchskräfte attraktiver: Für Azubis gibt es pro Monat und Ausbildungsjahr 30 Euro zusätzlich.




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Außerdem setzen die IG BAU und der Fachverband Deutscher Floristen (FDF) in ihrem Tarifabschluss ein Zeichen der Solidarität mit den Opfern der Hochwasserkatastrophe: Für jeden tariflich bezahlten Beschäftigten versprachen viele Firmen im Rahmen einer freiwilligen Selbstverpflichtung, für die Betroffenen in den Flutgebieten zu spenden. (PM)


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