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Nachricht vom 03.08.2021    

500 Eichen für den Gemeindewald

Die Westerwald-Kinder forsten jetzt auch in Hillscheid auf. Der Kinderschutzbund und die Ortsgemeinde haben dafür einen Vertrag geschlossen. Dank zahlreicher Spenden werden im September 500 Eichen gepflanzt.

Der 1. Beigeordnete der Ortsgemeinde Hillscheid, Gerhard Schmidt, Joachim Türk vom Kinderschutzbund und Förster Bernd Nückel (v.r.) besiegelten symbolisch den Vertrag über die Zusammenarbeit (Fotoquelle: Deutscher Kinderschutzbund)

Hillscheid. Westerwald-Kinder ist eine Aktion des Kinderschutzbundes Westerwald, die sich aktiv für eine klimastabile Wiederbewaldung einsetzt. Im Spätherbst wird die Aktion im Gemeindewald Hillscheid neben den bereits vorhandenen 1000 mindestens weitere 500 Eichen pflanzen. An der Baumpatentafel, gleich neben dem Wanderparkplatz, überbrachte Joachim Türk vom Kinderschutzbund die gute Nachricht, dass es dank immer noch zahlreicher Spenden möglich sei, diese Bepflanzung in Hillscheid zu finanzieren.

Die Aktion hat bereits mehr als 40.000 Euro gesammelt, 1.200 Baumpatenschaften vermittelt und 4.600 Bäumchen gepflanzt. Dabei garantieren Verträge mit den Kommunen, dass nachhaltig gewirtschaftet wird, dass ein klimastabiler Mischwald entsteht und dass stehen bleibt, was der Wald selbst gesät hat (Naturverjüngung).

Außerdem werden die Setzlinge vor Verbiss geschützt, von allzu aufdringlichen Konkurrenten befreit, und es gibt eine Sicherheit, dass größere Ausfälle ersetzt werden. Das gibt den Baumpaten für sechs Jahre die Sicherheit, dass ihre Bäumchen gut herangewachsen können.



„Die Walderhaltung ist eine Generationenaufgabe. Wir sind froh, dass der Kinderschutzbund mit seiner Aktion diese Tatsache in den Vordergrund rückt und dazu beiträgt, künftigen Generationen einen gesunden Wald zu hinterlassen“, sagte der 1. Beigeordnete Hillscheids, Gerhard Schmidt. Er ließ sich an der Aufforstungsfläche nahe der Grillhütte von Revierförster Bernd Nückel und Joachim Türk von den Westerwald-Kindern über das Projekt informieren.

Schmidt dankte dem Kinderschutzbund für das Engagement – sowohl für die Baumpatenschaften als auch für die weiteren Aktionen, die Familien und vor allem Kinder mit ihrem Wald vertraut machen. Dem schloss sich Bernd Nückel an – weil die Westerwald-Kinder bewiesen hätten, wie eng die Menschen der Region dem Wald verbunden sind.

Infos: www.westerwald-kinder.de
(PM)



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