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Nachricht vom 24.07.2021    

Sympathische Federknäuel: Küken im Zoo Neuwied

Die Lage am Hang mit dem großartigen Ausblick übers Neuwieder Becken gibt dem Zoo Neuwied einen ganz besonderen Reiz – führt aber auch dazu, dass ein Teil des Zoos nur über einen Anstieg zu erreichen ist, den so mancher Zoobesucher, speziell an heißen Sommertagen, scheut.

Schneeeule, Jungtier. Fotos: Zoo Neuwied

Neuwied. Dabei gibt es im Wald, noch oberhalb der großen Känguruwiese, viele tolle Arten zu entdecken, neben den Feuerwieseln, Dachsen und Wildkatzen vor allem viele Vögel.

„Hier oben im höchsten Teil des Zoos ist aktuell gleich bei drei Vogelarten Nachwuchs zu bestaunen“, freut sich Kurator Max Birkendorf. Wenn man dem Rundweg folgt, kommt man als erstes zur Voliere der Schneeeulen. Deren Küken ist so groß, dass man es kaum übersehen kann und sitzt mitten im Gehege. „Eulen sind typische Nesthocker, die in den ersten Lebenswochen völlig unselbstständig sind, im Nest hocken und von den Eltern mit Futter versorgt werden“, erklärt Birkendorf. „Unsere kleine Schneeeule ist zwar schon fast so groß wie ihre Eltern, trägt aber noch überwiegend ihr graues Daunenkleid. Nur an den Flügeln brechen schon die Schwungfedern durch, daher sind die Flügel zurzeit sehr schwer und hängen herunter – ein merkwürdiger Anblick. Kaum vorstellbar, dass das Küken bald so schön und elegant sein wird wie seine Eltern“, lacht er.

Ganz anders sieht es bei den Rebhühnern und Königsfasanen aus: deren Jungtiere sind, wie alle Hühnervögel, Nestflüchter. Die Küken laufen vom ersten Lebenstag an mit den Altvögeln mit und schauen sich von diesen ab, wie man Futter findet. Die Küken beider Arten sehen sich mit ihrem in Brauntönen gehaltenen Gefieder sehr ähnlich, unterscheiden kann man sie vor allem an der Kopfzeichnung: Während die jungen Königsfasane einen schwarzen Augenstreif haben, ist der Kopf der Rebhuhnküken mit einem Muster aus schwarzen Flecken und Streifen gezeichnet.




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Bei den einheimischen Rebhühnern sind auch die erwachsenen Tiere eher unauffällig graubraun gefärbt, mit einem rötlichen Kopf und gedrungenem Körperbau.

Bei den Königsfasanen hingegen könnten zumindest die männlichen Tiere kaum auffälliger sein: Mit ihren über 1 Meter langen Schwanzfedern und der hübschen schwarz-weißen Zeichnung bieten die aus Asien stammenden Vögel einen beeindruckenden Anblick.

Im Moment stiehlt ihnen die muntere Kükenschar jedoch die Schau: Drei kleine Königsfasane piepsen mit acht Rebhuhnküken in der Nachbarvoliere um die Wette. (PM)


Mehr dazu:   Zoo Neuwied  
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