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Nachricht vom 14.07.2021    

Land unter im Landkreis Ahrweiler - Hilfe aus Westerwald läuft

Von Wolfgang Tischler

Durch den extremen Starkregen im Landkreis Ahrweiler befindet sich unter anderem auch die Feuerwehr Koblenz im Einsatz. Sie wird unterstützt von rund 150 Einsatzkräften mit 30 Fahrzeugen aus den Landkreisen Altenkirchen, Neuwied, Westerwaldkreis und dem Rhein-Lahn-Kreis.

Land unter an vielen Stellen im Kreis Ahrweiler. Symbolfoto: Wolfgang Tischler

Region. In Zusammenarbeit mit dem THW Lahnstein und Koblenz und der Feuerwehr Mainz werden aktuell 800 Sandsäcke pro Stunde gefüllt. Diese werden mit sechs Wechselladerfahrzeugen in den Landkreis Ahrweiler gebracht.

Des Weiteren sind drei Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Koblenz mit Booten, zusammen mit den Wasserrettungseinheiten der Berufsfeuerwehr Koblenz und der Freiwilligen Feuerwehr Lahnstein auf dem Weg in den Landkreis Ahrweiler, um hier zu unterstützen.

Diese werden weiterhin durch DLRG Wasserrettungszüge aus Andernach, dem Rhein-Hunsrück-Kreis und Diez unterstützt.

Aus dem Leitstellenbereich Montabaur wurde die Bereitschaft für die überörtliche Hilfe aktiviert.

Der Verband besteht aus rund 150 Einsatzkräften mit 30 Fahrzeugen aus den Landkreisen Altenkirchen, Neuwied, Westerwaldkreis und dem Rhein-Lahn-Kreis.

Kasbach trat über die Ufer - Unterführung drohte vollzulaufen
Kasbach-Ohlenberg. Am 14. Juli, gegen 18:03 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei nach Kasbach-Ohlenberg alarmiert, weil der Kasbach nach andauernden Regenfällen über die Ufer getreten war. Durch die Feuerwehr wurde ein Keller mit Sandsäcken gegen das Wasser geschützt. Da die Gefahr bestand, dass die Unterführung zur B42 mit Wasser volllaufe, wurde die Straße vorübergehend gesperrt und durch die Straßenmeisterei eine Ableitung eingerichtet.

Vollsperrung der A 61 in Richtung Süden

In Folge der starken Regenfälle kam es im Verlauf des späten Nachmittags zu Fahrbahnunterspülungen und aufweichendem Untergrund im Fahrbahnbereich der A 61, Fahrtrichtung Süden, kurz vor dem Autobahndreieck Bad Neuenahr-Ahrweiler. In der Folge kippte eine Stützwand um. Ein vor Ort gerufener Sachverständiger befürchtete das Abrutschen der Fahrbahn, was eine Vollsperrung der Autobahn zur Folge hatte. Über die Dauer der Sperrung kann noch keine Aussage getroffen werden.



Polizei warnt vor Aquaplaning
Vor dem Hintergrund der aktuell andauernden Regenfälle wird auf die Gefahr des Aquaplanings hingewiesen. Ein Wasserfilm auf der Fahrbahn kann unter Umständen schon ausreichen, dass der Reifen die Haftung verliert und so zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führen.
woti


Mehr dazu:   Blaulicht  
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