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Nachricht vom 14.07.2021    

Modernisierung am Notarzt-Standort Dierdorf

Das Evangelische Krankenhaus Dierdorf/Selters (KHDS) hat durch seinen Notfallstandort Dierdorf bereits seit Jahrzehnten eine hohe Priorität für die Notfallversorgung der Patienten in der Region. Die räumliche Nähe von Klinik und Rettungswache leistet einen wichtigen Beitrag zur lebensrettenden Versorgung von Notfallpatienten.

Doktor Helmut Bissinger im modernisierten Notarzt-Zimmer der Rettungswache am KHDS-Notfallstandort Dierdorf. Foto: KHDS

Dierdorf. Die Rettungswache in Dierdorf wurde vor mehr als fünfzig Jahren im Altbau des damaligen Johanniterkrankenhauses – heute das Evangelische Krankenhaus Dierdorf/Selters - stationiert. Dierdorf war somit die erste Rettungswache im Landkreis Neuwied, die an ein Krankenhaus angeschlossen war. Durch die enge Anbindung an das Evangelische Krankenhaus Dierdorf/Selters (KHDS) sind damals wie heute bei lebensbedrohlichen Einsätzen Ärzte aus der Klinik mit im Einsatz.

Sicherung und Entwicklung der medizinischen Infrastruktur
Zur Sicherung und Entwicklung der stationären Notfallversorgung wurden in Dierdorf KHDS-seitig in der Vergangenheit vielfältige Maßnahmen ergriffen. In 2019 wurde beispielsweise ein Klinik-Anbau inklusive eines leistungsfähigen Computertomographen realisiert. Aktuell wird die Betriebsstätte Dierdorf - neben den Fachabteilungen der Chirurgie/Unfallchirurgie - mit einer zusätzlichen Inneren Medizin sowie einer hochmodernen Endoskopie weiter ausgebaut. Darüber hinaus werden die Kapazitäten der Intensivstation erweitert. Drei zusätzliche Intensivzimmer und Beatmungsplätze werden zu den bestehenden hinzukommen; ein Raum wird als Isolierzimmer für infektiöse Patienten ausgestattet. Neben den Erweiterungs- und Modernisierungsarbeiten erfüllt die Klinik selbstverständlich auch die besonderen Spezifika hinsichtlich ärztlichen und pflegerischen Anforderungen.



Mit einem ganzheitlichen Blick auf ihr Tun legen die Klinikverantwortlichen stets auch einen Fokus auf wichtige Details in allen Bereichen der Arbeit. Nicht zuletzt deshalb wurde aktuell seitens des KHDS der Bereitschaftsraum für den Notarzt in der Rettungswache Dierdorf modernisiert. „Wir kennen die Anforderungen, die mit einem 24-Stunden-Dienst verbunden sind“, so der Geschäftsführer des KHDS, Guido Wernert. Daher habe man alle Rahmenbedingungen so gestaltet, dass sie dazu beitragen, diese Anforderungen in besonderem Maße zu erfüllen. Das KHDS trägt nicht nur durch gerätetechnische Ausstattung und fachärztliche Kompetenz, sondern darüber hinaus mit vielfältigen, stets ineinander verzahnten Maßnahmen dazu bei, dass auch zukünftig schwer erkrankte und verletzte Menschen rund um die Uhr medizinisch bestmöglich versorgt werden können. (PM)


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