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Nachricht vom 05.07.2021    

Von eventueller Technikaffinität zu zukunftsfähiger Begeisterung

„Für die Zukunft der Industrie brauchen wir intensive Wissensvermittlung in den MINT-Fächern, damit die Fachkräfte von morgen schon heute Freude und Interesse an Innovation entwickeln“, so sagt IHK-Präsidentin und EWM-Vorstandsvorsitzende Susanne Szczesny-Oßing.

Die Zukunft wird technisiert und programmiert. Foto: wfg

Montabaur. Die Einschätzung wird von vielen Akteuren der Wirtschaft geteilt, was auch die Vielzahl an Angeboten in diesem Bereich zeigt.

Die Bedeutung der MINT-Fächer, das ist eine zusammenfassende Bezeichnung für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, wird auch durch die Einrichtung einer rheinland-pfälzischen MINT-Geschäftsstelle sowie der bereits vierten Ausschreibung des Förderwettbewerbs der MINT-Regionen deutlich.

Die MINT-Geschäftsstelle dient als zentrale Ansprechpartnerin mit dem Ziel, den Aufbau von regionalen Netzwerken, die einen Beitrag dazu leisten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene für die Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu begeistern, zu unterstützen. Ein starker Fokus liegt dabei auf den Angeboten für Schulen. Aktuell werden zwei Programme aktiv beworben. Interessierte Schulen können sich dafür bis zum 31. August 2021 bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis (wfg) melden:

• „IT 2 School – IT gemeinsam entdecken“ – für weiterführende Schulen
Das Pädagogische Landesinstitut unterstützt das Programm wesentlich durch die Qualifizierung des pädagogischen Personals an den derzeit 64 Programmschulen. Bereits in den ersten beiden digitalen IT2School-Fortbildungsreihen im Mai und Juni haben rund 100 Lehrerinnen und Lehrer von 40 weiterführenden Schulen teilgenommen. Weitere Informationen: https://www.wissensfabrik.de/mitmachprojekte/weiterfuehrende-schule/it2school

• „KiTec- Kinder entdecken Technik“ – für Grundschulen
Rund 50 Lehrerinnen und Lehrer aus 24 Grundschulen werden zur Umsetzung von KiTec im digitalen Raum geschult. Die Fortbildungsveranstaltungen ermöglichen den Schulen mehr über die praktische Umsetzung der Materialien im Unterricht kennenlernen und somit zukünftig in den Schulen viele Kinder und Jugendliche mit KiTec bzw. IT2School für MINT zu begeistern.
Weitere Infos: https://www.wissensfabrik.de/mitmachprojekte/grundschule/kitec-in-der-grundschule

Die MINT-Regionen sind regionale Netzwerke zur Stärkung der naturwissenschaftlich-technischen Bildung. In ihnen arbeiten wichtige Akteure – von Kindergärten über Schulen und Hochschulen bis zu Unternehmen, Stiftungen, Vereinen und Verwaltungen – eng zusammen und stimmen ihre Angebote aufeinander ab. Der Landkreis Neuwied ist eine solche MINT-Region, die in Kooperation mit Wir Westerwälder, und damit mit den Nachbarlandkreisen Altenkirchen und Westerwaldkreis, Angebote im Westerwald umsetzt.



Das MINT-Mentoring und das MINT-Schnuppern sind zwei Programme in Kooperation mit dem Ada-Lovelace-Projekt an der Hochschule Koblenz, die sich an junge Frauen nach der Ausbildung oder vor dem Abitur richten. Ziel ist es, die MINT-Studiengänge, auch ohne Abitur, erlebbar zu machen und den Weg von leichter Technikaffinität zu zukunftsfähiger Begeisterung zu unterstützen. Anmeldungen sind bis zum 15. August 2021 möglich.
Auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis (wfg) setzt sich dafür ein, Kinder und Jugendliche frühzeitig und altersgerecht dabei zu unterstützen herauszufinden, wo ihre Stärken und Interessen liegen. „Dafür ist es wichtig, dass man Dinge einfach mal ausprobiert und in unterschiedliche Felder reinschnuppert“, meint wfg-Geschäftsführerin Katharina Schlag. Nur über die eigene Erfahrung und das Erleben könne es gelingen, etwas zu finden, das zu einem passt.

Die Schulen spielen eine zentrale Rolle bei der Wissensvermittlung und der Berufsinformation. Hier bekommen Jugendliche die Möglichkeit ihre Begabungen zu entdecken und Interessen zu entwickeln. Daher investieren Landkreis und Verbandsgemeinden kontinuierlich in die Ausstattung der Schulen. Für Bauinvestitionen der Schulen hat der Westerwaldkreis im aktuellen Kreishaushalt 7.265.000 Euro veranschlagt. In den vergangenen Jahren wurden mehr als 13 Millionen Euro in den Erhalt und die Erweiterung der Schulen investiert. Wichtiger Bestandteil sind dabei die Sanierung und die Ausstattung der Fachklassen im MINT-Bereich.

Als einer der drei „Wir Westerwälder“-Landräte freut sich Achim Schwickert über das kreisübergreifende Engagement in der Region: „Der Landkreis Neuwied als MINT-Region und die rheinland-pfälzische MINT-Geschäftsstelle sind starke Netzwerkpartner, die wir gerne aktiv unterstützen. Wir hoffen, dass die Westerwälder Schulen sich diese Angebote anschauen und von ihnen Gebrauch machen.“

Für weitere Informationen und Rückfragen steht die wfg gerne zur Verfügung – Marvin Kraus, 02602 124-333, marvin.kraus@westerwaldkreis.de. (PM)


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