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Nachricht vom 27.05.2021    

Damwild überfällt Gärten in Caan

Sehr zutraulich und brav ist das Caaner Damwild. Aber es verursacht auch Schäden. Wer es beobachtet, stellt schnell fest, dass die Köstlichkeiten aus den Gärten, wie junge Salattriebe, Blumen und Obstblüten, sehr gern von den Tieren verzehrt werden. Die Schäden in den Gärten nehmen zu und Gartenbetreiber werden zunehmend sauer.

Damwild spaziert durch die Straßen von Caan. Foto: privat

Caan. „Die springen auch über Zäume und sonstige Absperrungen.“, hört Ortsbürgermeister Lorenz nicht selten.

„Diese Tiere waren ganz plötzlich im Dorf. Keiner weiß woher sie gekommen sind und wem sie gehören. Recherchen und Ermittlungen in Sachen Eigentümerermittlung ergaben seinerzeit keine Erkenntnisse und verliefen negativ. Das Wild verschwindet auch häufiger wieder und wurde von Wanderern im Wald gesehen. Diese Tiere sind folglich herrenlos und sind als wilde (verwilderte) Tiere anzusehen. Sie dürfen auch gejagt werden. Aber eben nur im Wald und nicht auf befriedetem Besitztum und bewohntem Gebiet.

Wir haben hier keine Ermächtigungsgrundlage, um gegen die Tiere im Ort regressiv vorzugehen. Hier helfen möglicher Weise nur eigene und auf die Örtlichkeit abgestellte Maßnahmen und Absperrungen.




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Auf keinen Fall dürfen die Tiere gefüttert und getränkt werden. Das ist ganz wichtig. Nur so besteht die Möglichkeit, dass sich die Tiere wieder in ihr natürliches Umfeld, den Wald, zurückziehen. Die Fütterungen außerhalb des Waldes sind auch nicht unproblematisch. Um nicht zu erkranken, benötigen die Tiere hier auch eine spezielle Futtermischung.“, teilt der Ortsbürgermeister mit. (PM)


Lokales: Ransbach-Baumbach & Umgebung
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