Werbung

Nachricht vom 12.05.2021    

Sanitätsdienst der Bundeswehr als eigenständige Organisationseinheit erhalten

Mit einiger Besorgnis verfolgt der Bundestagsabgeordnete Dr. Andreas Nick die offenbar im Bundesministerium für Verteidigung (BMVg) derzeit angestellten Überlegungen, ob der Sanitätsdienst der Bundeswehr im Rahmen einer Strukturreform als eigenständige Organisationseinheit erhalten bleiben soll oder nicht.

Dr. Andreas Nick MdB. Foto: privat

Berlin/Montabaur. In diesem Zusammenhang hat sich Andreas Nick in einem persönlichen Schreiben an die Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer gewandt: "Der Sanitätsdienst der Bundeswehr genießt weltweit einen herausragenden Ruf, seine Qualität ist auch Ausdruck der Wertschätzung des deutschen Staates für jeden einzelnen Soldaten als Staatsbürger in Uniform.

Dies gilt für die stationäre Versorgung in den hoch spezialisierten Bundeswehrkrankenhäusern in Koblenz, Berlin, Hamburg, Westerstede und Ulm ebenso wie bundesweit im ambulanten Bereich der regionalen Sanitätsdienstlichen Unterstützung und für die Fähigkeiten unserer Sanitätsregimenter in der Bereitstellung einer funktionsfähigen hochwertigen medizinischen Infrastruktur in Auslandseinsätzen.

Insbesondere die Sicherstellung der optimalen sanitätsdienstlichen Versorgung unserer Soldaten im Ernstfall empfinden wir als Parlamentarier, die über Auslandseinsätze der Bundeswehr zu entscheiden haben, als unsere ganz vorrangige Verantwortung.

Nicht zuletzt in der aktuellen Bekämpfung der Corona-Pandemie leisten die Soldatinnen und Soldaten des Sanitätsdienstes der Bundeswehr überall in Deutschland einen großartigen Beitrag (circa 11.000 Bundeswehrangehörige helfen derzeit in Senioren- und Pflegeheimen, bei der Kontaktnachverfolgung sowie bei der Mitarbeit in Impfzentren und bei mobilen Impfteams; in rund 85 Prozent aller Landkreise in Deutschland sind Bundeswehrangehörige in der Corona-Amtshilfe im Einsatz) und tragen damit ganz wesentlich zum Ansehen der Bundeswehr in der Bevölkerung bei.



Unter all den genannten Gesichtspunkten darf die Leistungsfähigkeit des Sanitätsdienstes nach meiner Einschätzung nicht durch strukturelle Veränderungen in Frage gestellt werden. Ich spreche mich daher eindeutig für die Beibehaltung des Sanitätsdienstes als eigenständige Organisationseinheit innerhalb der Bundeswehr aus.

Als Wahlkreis-Abgeordneter wie als Außenpolitiker, der auch über Auslandseinsätze der Bundeswehr mitentscheidet, liegen mir natürlich die Standorte des Sanitätsregiments 2 in Rennerod und des Kommandos Regionale Sanitätsdienstliche Unterstützung im Schloss Oranienstein in Diez in meinem Wahlkreis ganz besonders am Herzen." (PM)


Mehr dazu:   CDU  
Lokales: Montabaur & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Politik


Zukunft der regionalen Infrastruktur: Herausforderungen und Fortschritte im Bahnverkehr

Die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler traf sich mit Ismail Ertug, dem neuen Konzernbevollmächtigten ...

Die Linke nominiert Line Bratenstein einstimmig zur Landratskandidatin

Die Linke im Westerwald hat ihre Kandidatin für die Landratswahl bestimmt. Bei der Mitgliederversammlung ...

Landesförderung für Moderationen zur Dorfentwicklung in drei Wäller Gemeinden

Drei Gemeinden im Westerwald, Freilingen, Linden und Großseifen, erhalten Unterstützung für ihre Dorfmoderationen ...

Ministerpräsidenten überwiegend positiv zu Rentenvorschlägen

Die Vorschläge der Rentenkommission stoßen bei den Ministerpräsidenten auf mehrheitliche Zustimmung, ...

FDP Westerwald verzichtet auf Kandidatur bei Landratswahl

Der FDP-Kreisverband Westerwald hat beschlossen, keinen eigenen Kandidaten für die anstehende Landratswahl ...

Pharma-Investitionen in Rheinland-Pfalz auf dem Prüfstand

Die jüngsten Entscheidungen führender Pharmaunternehmen werfen Fragen zur Zukunft des Pharmastandorts ...

Weitere Artikel


Mörlen erhält 45.000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm

Hohen Besuch konnte Ortsbürgermeister Thomas Ax in dieser Woche in Mörlen begrüßen. Der SPD-Landtagsabgeordnete ...

Ortsgemeinderat Caan verabschiedete Haushalt 2021

In seiner öffentlichen Mai-Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus in Caan teilte der Ortsbürgermeister mit, ...

IHK: Stimmung in Rheinland-Pfalz hellt sich auf

Die Coronakrise belastet die rheinland-pfälzische Wirtschaft weiterhin massiv. Zum Frühsommer 2021 verbessert ...

Schrottfahrzeug aus Osteuropa stillgelegt

Am Dienstag, dem 11. Mai 2021 wurde um 11 Uhr ein Fahrzeugtransporter eines osteuropäischen Unternehmens ...

PKW-Aufbruch und gefährliche Randale in Nister

Die Polizei sucht Zeugen zu einem PKW-Aufbruch in Kombination mit gefährlichem Einbruch in den Straßenverkehr, ...

Westerwälder Literaturtage: Wie intensiv kann ein Leben sein?

Nachdem nun mehrere Veranstaltungen der Westerwälder Literaturtage verschoben werden mussten, besteht ...

Werbung