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Nachricht vom 08.05.2021    

DRK Rheinland-Pfalz: „Müssen für künftige Krisen besser gewappnet sein“

Sie leisten nicht nur unverzichtbare Arbeit beim Impfen und vielen Schnelltest-Zentren: die ehrenamtlichen Kräfte des DRK. Anlässlich des Weltrotkreuztages am 8. Mai fordert das DRK nun deutliche Verbesserungen im gesundheitlichen Bevölkerungsschutz und im Ausbau von Freiwilligendiensten.

Rainer Kaul (links) beim Besuch der Rotkreuz-Helfer in Neuwied, die dort im Heinrich-Haus impften. (Foto: Archiv/Wolfgang Tischler)

Region/Mainz. Der DRK-Bundesverband hat anlässlich des Weltrotkreuztages am 8. Mai deutliche Verbesserungen im gesundheitlichen Bevölkerungsschutz und im Ausbau von Freiwilligendiensten gefordert. Rainer Kaul, rheinland-pfälzischer Rotkreuzpräsident, erklärt ergänzend aus der Sicht des DRK Rheinland-Pfalz: „Der gesundheitliche Bevölkerungsschutz muss eine größere Rolle spielen. Wir müssen für künftige Krisen, nicht nur für Pandemien, besser gewappnet sein, auch finanziell“, sagt der rheinland-pfälzische DRK-Präsident – und weist zugleich auf die große Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements während der Corona-Pandemie hin. Ganz vorne an steht für Kaul der Ausbau der Freiwilligendienste im Bevölkerungsschutz. „Wir sehen allein im DRK einen großen Bedarf an zusätzlichen Plätzen in den Freiwilligendiensten.“ Derzeit engagieren sich knapp 750 Freiwillige in Rheinland-Pfalz im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres, eines Bundesfreiwilligendienstes sowie des Bundesfreiwilligendienstes „27plus“.

„Rotkreuzler stets einsatzbereit“

Das gesamte Rotkreuz-Engagement in Rheinland-Pfalz ist während der Corona-Pandemie außerordentlich groß: „Ob im Rahmen der DRK-Mobilen Impfteams, in Testzentren, stellenweise auch Impfzentren, aber auch in Pflege- und Alteneinrichtungen, in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe und überall dort, wo Menschen unserer Unterstützung bedürfen, Rotkreuzler sind stets einsatzbereit“, unterstreicht Rainer Kaul. Bis Ende April führten die DRK-Mobilen Impfteams rund 181.000 Impfungen durch, davon 148.000 in Alten- und Pflegeeinrichtungen und 33.000 in Einrichtungen der Behindertenhilfe.



Mit der Konzeption und dem Aufbau Mobiler Impfteams hat das Rote Kreuz im Auftrag des Landes Rheinland-Pfalz zentral alle Impfungen in diesen Bereichen übernommen. Hinzukommen acht Impfzentren, in denen die rheinland-pfälzischen DRK-Kreisverbände unterstützen, zwei davon in Alzey und Bitburg, in kommunaler Zusammenarbeit in Eigenverantwortung. Bis jetzt haben die dort rund 600 ehren- und hauptamtlichen Helfer insgesamt knapp 109.000 Impfdosen verimpft. „Mein Dank geht nicht nur an die vielen Rotkreuzler, sondern an alle, die das mit uns gemeinsam umsetzen: Ärzte, Apotheker, Verantwortliche und Mitarbeitende in den Einrichtungen“, so der Rotkreuzpräsident.

Rund 1.300 Ehrenamtliche führten 240.000 Testungen durch

Nicht zuletzt engagieren sich aktuell in den Corona-Schnelltestzentren rund 1.300 ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende, die seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 240.000 Testungen durchgeführt haben. „Ich möchte an dieser Stelle auch das Engagement im vergangenen Sommer an den vier landesweiten Teststationen für Reiserückkehrer erwähnen und allen danken, die sich bei Testungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen engagieren“, betont Präsident Kaul. Bei hochsommerlichen Temperaturen führten die Helfer in wenigen Wochen mehr als 50.000 Testungen durch. Am 8. Mai, dem Weltrotkreuztag, dankt das Rote Kreuz all seinen Helfer für ihren unermüdlichen, täglichen Einsatz. (PM)



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