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Nachricht vom 19.04.2021    

CDU-Kreistagsfraktion begrüßt geplante Erprobung der Luca-App

Die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Jenny Groß MdL, und CDU-Kreistagsmitglied Claudia Heinz begrüßen in einer Pressemitteilung der CDU-Kreistagsfraktion das vorgesehene Pilotprojekt zur Kontaktnachverfolgung mit der Luca-App im Westerwaldkreis.

Jenny Groß. Foto: privat

Montabaur. „Die Luca-App kann überall da eingesetzt werden, wo Menschen zusammenkommen. Sie ermöglicht eine verschlüsselte Kontaktdatenaufnahme und eine schnelle und lückenlose Nachverfolgung von Infektionsketten. Damit wird eine sinnvolle Ergänzung zur Corona-Warn-App geschaffen“, so MdL Jenny Groß. Als Hotel- und Gastronomiebetreiberin ergänzt Claudia Heinz: „Es erleichtert uns das Nachhalten der Kontaktdaten und wir wissen durch die App zielgenau, wer im Falle eines positiven Corona-Falles benachrichtigt werden muss. Wir haben ohnehin sehr gute Hygienekonzepte und wenn dies mit der Luca-App hinzukommt, hoffen wir sehr, dass wir bald auch Öffnungsperspektiven erhalten.“

Die CDU-Kreistagsfraktion hält es für richtig, die neuen technischen Möglichkeiten auch für den Gesundheitsschutz auf dem Weg zu mehr Normalität zu nutzen. Mit Luca sollen die bisher auf Zetteln geführten Kontaktlisten, auf digitalem Weg erzeugt werden. Papierberge hatten sich in der Vergangenheit als reichlich ineffizient bei der Nachverfolgung erwiesen und teils mehr Arbeit gemacht als Nutzen erbracht. Neben vielen Unleserlichkeiten und Fantasieeinträgen war es auch zum Missbrauch der so erhobenen Daten gekommen.

Die Nutzer installieren die App auf ihrem Smartphone. Wenn diese nun etwa ein Restaurant, ein Hotel, ein Kino oder einen beliebigen am System teilnehmenden Ort aufsuchen, scannt er mit dem Smartphone den vom Veranstalter, also dem Gastwirt, dem Hotelier bereitgestellten QR-Code (Quick Response= schnelle Antwort) und ist automatisch eingecheckt.



Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ergibt sich folgender Nutzen: Kommt es zu einem Positivtest, kann das Gesundheitsamt die Kontaktdaten vom Veranstalter, der ja bislang ohnehin verpflichtet war, die Daten aufzunehmen und vorzuhalten, digital anfordern. Damit spart das Gesundheitsamt eine Menge manuellen Aufwand und damit Zeit, die zum einen in die Nachverfolgung fließen kann und zum anderen auch eine schnellere Reaktion und damit eine frühzeitigere Unterbrechung von Infektionsketten ermöglicht.

In ihrer Stellungnahme für die CDU-Kreistagsfraktion macht Jenny Groß MdL deutlich: „Wir müssen uns jetzt für eine nahe Zukunft mit mehr Lockerungen aufstellen, sodass alle Dienstleistungen, Kultur, Gastronomie und alle, die von der Nutzung der App profitieren, gut aufgestellt sind und die Schnittstellen sicher und passgenau nutzen.“ Damit das Pilotprojekt in die Praxis starten kann, muss jedoch u.a. eine Voraussetzung erfüllt sein: Die Inzidenzwerte müssen im Westerwaldkreis wieder unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen sinken. (PM)


Mehr zum Thema:    Coronavirus   
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