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Nachricht vom 25.03.2021    

Wissenswertes rund um das Thema Pflege

Die Beratungs- und Koordinierungsstelle in Ihrem Pflegestützpunkt informiert zum Thema: Was ist wichtig beim Einstufungsgespräch mit dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen – MDK?

Symbolfoto: Senioren brauchen Hilfe. Pflegestützpunkte helfen bei der Suche nach Betreuung

Region. Die Einstufung in einen Pflegegrad geschieht normalerweise durch einen Hausbesuch speziell ausgebildeter Gutachter/innen, die sich vor Ort ein Bild Ihres Pflege- und Unterstützungsbedarfs machen. Die Pflegekasse entscheidet daraufhin, welcher Pflegegrad Ihnen zugeteilt werden kann.

Coronabedingt finden die Begutachtungen derzeit telefonisch statt. Es ist gut, wenn bei diesem Telefonat eine Person anwesend ist, die mit Ihnen vertraut ist und weiß, welche Hilfen Sie benötigen.

Bei der Befragung geht es prinzipiell darum festzustellen, wie selbständig Sie noch sind und bei welchen Dingen Sie für mindestens sechs Monate Hilfe benötigen.

Medizinische Diagnosen sind hierbei also als zweitrangig zu betrachten, entscheidend ist, welche Einschränkungen sich daraus für Sie ergeben und welche Hilfestellung Sie benötigen, um diese Einschränkungen zu bewältigen. Dinge, die Sie selber noch können, auch, wenn sie Ihnen vielleicht schwerfallen und etwas länger dauern, gelten nicht als Pflegebedarf im Sinne der Pflegekasse, solange die Verrichtung für Sie keine Gefährdung darstellt.




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Sie sollten auch beschreiben, wie die Hilfestellung durch Ihre Pflegeperson genau aussieht. Es ist zum Beispiel ein Unterschied, ob beim Treppensteigen nur zur Sicherheit jemand vor oder hinter Ihnen hergeht, oder ob diese Person Sie festhält und stützt.

Zum Pflegebedarf gehören nicht nur konkrete Verrichtungen, wie etwa die Hilfe beim Duschen, sondern auch das Erinnern an Termine, Medikamente, das Bereitlegen von Kleidung und benötigten Utensilien sowie die psychische Unterstützung bei wiederkehrenden seelischen Problemen.

Bei vielen Menschen beginnt der Hilfebedarf im hauswirtschaftlichen Bereich. Dieser Hilfebedarf wird zwar durch den MDK erfasst, ist aber kaum bedeutsam für die Beurteilung.

Dies ist nur ein kurzer Überblick, für weitere Fragen melden Sie sich gerne in ihrem Pflegestützpunkt, wir helfen auch bei der Vorbereitung des Telefonats und beim Ausfüllen des Fragebogens. (Information der Beratungs- und Koordinierungsstelle im Pflegestützpunkt Bad Marienberg, Ester Werner 02661-9178060)


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