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Nachricht vom 25.03.2021    

Echte Helden helfen beim Homeschooling

Die aktuelle Corona-Pandemie stellt das Bildungssystem momentan vor sehr große Herausforderungen. Diese Ausnahmesituation bedeutet für viele Menschen sowohl große als auch emotionale Belastung.

Homeschooling-Helden der Zweiten Heimat. Foto: privat

Höhr-Grenzhausen. Nicht nur Eltern müssen Aufgaben von Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen übernehmen, auch digitale Lösungen müssen für das Lernen und den Unterricht gefunden werden. Doch nicht jeder kommt auf Anhieb mit einer digitalen Lösung zurecht.

Seit mehreren Wochen wird deswegen Kindern und Jugendlichen im Jugend- und Kulturzentrum „Zweite Heimat“ beim individuellen Homeschooling geholfen. Dabei wird in einer „Eins-zu-Eins-Nachhilfe-Situation“ durch Mitarbeiter der Einrichtung adäquat geholfen. Erzieher, Diplom Sozialpädagogen und Lehramtsstudenten helfen in fast allen Fächern. Insbesondere Schülern der weiterführenden Schulen wird so Woche für Woche geholfen. Die Einzeltermine sind auf einen wöchentlichen Rhythmus angelegt und können so lange kostenfrei in Anspruch genommen werden, bis der Bedarf nicht mehr besteht.

Anna Albrecht, Homeschooling-Heldin der ersten Stunde und normalerweise Mitarbeiterin der „Zweiten Heimat“ im Jugendtreff in Hillscheid, ist überzeugt: „Das Angebot der Homeschooling-Helden sehe ich nicht nur als große Entlastung für Lehrkräfte und Eltern, sondern vor allem als Unterstützung für Schülerinnen und Schüler, indem sie ihren individuellen Potentialen entsprechend Lernerfolge erreichen können.“

Auch Kevin Keilmann, der normalerweise im Jugendtreff „Treff 34“ der „Zweiten Heimat“ beschäftigt ist, erklärt, dass er nicht nur Unterrichtsinhalte vermittelt, sondern auch Hausaufgaben bespricht und bei der Prüfungsvorbereitung hilft. Die Eins-zu-Eins Betreuung empfinden beide als besonders positiv, da es zum einen eine Basis auf Augenhöhe schafft und dabei die Möglichkeit bietet sich individuell auf den Lernenden einzulassen und im Gegenzug direkt positive Erfolge zu verbuchen.



„Für mich gibt es dabei kein schöneres Gefühl, als zu sehen, dass die Schülerin oder der Schüler das Thema verstanden hat und beginnt Spaß am Lösen von mathematischen Aufgaben zu bekommen“, berichtet Anna begeistert. Dabei schöpft sie für sich, als Lehramtsstudentin, das Potential aus dieser schweren Krise. Die Erfahrungen die sie während dieser Zeit sammeln kann, bestärken sie in der Entscheidung ihrer Berufswahl und geben ihr die Möglichkeit fachdidaktische Inhalte in der Praxis zu erproben und damit ihre eigene Schiene des Lehrens zu entwickeln.

Es werden bei den „Homeschooling-Helden“ durch die Wechselunterrichtsmodelle der Schulen immer wieder Termine frei. Ein Anruf bei Bedarf für die eigenen Kinder lohnt also auf jeden Fall. Weitere Informationen zu dem Projekt gibt es unter Telefonnummer: 02624/7257 im Jugend- und Kulturzentrum „Zweite Heimat“ oder online unter www.juzzweiteheimat.de. (PM)


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