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Nachricht vom 20.03.2021    

Bayern-Fans pflanzen neuen Wald

Der westerwälder Fanclub des FC Bayern München hat mittlerweile 478 Mitglieder. Doch nicht nur Fußballfreunde treffen sich regelmäßig im Vereinslokal "Steig-Alm" zum Anpfiff, sondern auch das gesellige Leben in ihrer Heimat ist ihnen wichtig. Überall dort, wo Hilfe gebraucht wird, schreiten sie zur Tat.

Baumpflanz-Aktion des Fanclubs des FC Bayern München mit Bürgermeisterin (Mitte, ganz in Blau)

Bad Marienberg. Das verheerende Waldsterben – auch in unmittelbarer Nähe des Vereinslokals am Wildpark – nahmen sie nun zum Anlass, um mit einem freiwilligen Arbeitseinsatz Hilfe anzubieten. Unter Anleitung des zuständigen Forstbeamten Jochen Panthel und des Forstwirts Guido Marr errichteten sie am Samstag, 20. März ein Hordengatter, in dem am 17. April eine gezielte Pflanzaktion angesetzt ist.

Die trockenen Sommer 2018 bis 2020 haben mit dem nachfolgenden Borkenkäferbefall das Landschaftsbild verändert. So auch auf der Bad Marienberger Höhe, wo die bisher vorherrschende Fichte flächig ausgefallen ist. Nach der Eichensaat im vergangenen Herbst hat sich nun der Fanclub dazu bereit erklärt, mit 20 Mitgliedern eine vorgesehene Fläche zum Anpflanzen vorzubereiten und durch die Hordengatter vor Wildverbis zu schützen. Die Bayernfans rings um Wolfgang Sadener stellten nicht nur ihre Arbeitskraft zur Verfügung, sondern spendeten auch die 150 jungen Pflanzen.

Stadtbürgermeisterin Sabine Willwacher besuchte den Ort des Geschehens und lobte den Einsatz des Bayern-Fanclubs. „Das ist außergewöhnlich, dass sich ein Verein so für seine Heimat einsetzt!“, merkte die Bürgermeisterin an.

Der Vorsitzende des Fanclubs, Wolfgang Sanner, kündigte weitere Arbeitseinsätze und Spenden an. So sollen bald auch „Exoten“ wie Mammutbaum, Esskastanie und Schwarznuss den Bad Marienberger Wald bereichern. „Wir machen das nicht für uns, sondern für unsere Kinder und Enkel“, merkte Sanner an. Nach getaner Arbeit gab es heiße Fleischwurst zur Belohnung. repa



Kommentar von Reinhard Panthel: Mit gutem Beispiel vorangehen
Bad Marienberg, der einzige Kurort im Westerwald, kann sich eines intakten Vereinslebens erfreuen. „Anpacken heißt die Devise!“ Was der Bayern-Fanclub der Steigalm bisher schon geleistet hat ist lobenswert. Der Borkenkäferbefall hat das Landschaftsbild beeinträchtigt. „Alles Jammern und Bedauern hilft wenig!“

Die Bereitschaft zum Anpacken ist gerade in Bad Marienberg deutlich erkennbar. Die Schönheiten der Heimat gilt es zu erhalten und setzt Pflege voraus. Der Wildpark, Skilift am Schorrberg, Basaltpark, all das wäre nicht möglich, wenn es nicht viele Vereine und ehrenamtliche Helfer gäbe, auf die sich die Stadt verlassen kann.

Besonders lobenswert ist auch die Spendenbereitschaft in der Kurstadt. Alle haben ein Ziel: „Bad Marienberg muss ein Anziehungspunkt bleiben!“


Mehr zum Thema:    Naturschutz   
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