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Nachricht vom 20.03.2021    

St. Vincenz bei hohem Schutzstandard wieder im Regelbetrieb

Aktuell verzeichnet das St. Vincenz-Krankenhaus Limburg eine deutliche Entspannung: die Zahl der Covid-Patient/innen ist mit aktuell 15 deutlich zurückgegangen, mittlerweile sind rund 1000 Mitarbeiter/innen erst-, oder zweitgeimpft.

St. Vincenz-Krankenhaus Limburg. Foto: privat

Limburg. Daher hat die Klinik bereits in den vergangenen Wochen begonnen, die Versorgungskapazitäten unter Beibehaltung der Sicherheitsvorkehrungen für Patient/innen und Mitarbeiter/innen stufenweise hochzufahren und ist zur gewohnt umfassenden Patientenversorgung zurückgekehrt: „Unser diagnostisches und therapeutisches Spektrum steht den Bürgerinnen und Bürgern nunmehr wieder in allen Bereichen uneingeschränkt offen“, so Geschäftsführer Guido Wernert. So werden nicht nur medizinisch notwendige, sondern auch planbare operative Eingriffe und Behandlungen wieder praktiziert. Auch für werdende Eltern gibt es weitere Erleichterungen: Seit Januar dürfen Väter in spe wieder die Geburt im Kreißsaal miterleben, ab sofort können sie Mutter und Kind nun auch wieder täglich für jeweils eine Stunde besuchen, gekoppelt ist dies an bestimmte Voraussetzungen (s.u.).

Alle Öffnungsmaßnahmen seien von großer Vorsicht geprägt: „Wir halten alle bisherigen bewährten Schutzmaßnahmen aufrecht. Die wichtigsten Bausteine hierfür sind im Rahmen eines breit gefächerten Hygienekonzepts schon lange eingeführt und zählen zum Standard“, konstatiert auch der Ärztliche Direktor des St. Vincenz, Privatdozent Dr. Michael Fries. Wie bei vielen anderen Infektionen verfolge man auch in Bezug auf Covid klare präventive Strategien. In enger Zusammenarbeit mit den Kliniken des Versorgungsgebiets und in enger Abstimmung mit den Fachbehörden arbeite man daran, dass die Zahlen auch weiterhin stabil und die Lage beherrschbar blieben.

Die Krankenhausleitung begleite die Wiederaufnahme des Regelbetriebs sehr genau: „Wir beobachten die Situation kontinuierlich und engmaschig, um möglichst zeitnah ein – falls nötig - noch engeres Netz gegen ein neues Infektionsgeschehen zu spannen.“ Gleichzeitig appelliert der Geschäftsführer an die Menschen der Region, Vertrauen in diese Schutzvorkehrungen zu haben: „Keiner muss Angst haben - Patient/innen können unsere Versorgung mit gutem Gefühl in Anspruch nehmen und auch für ihre Gesundheit essentielle Vorsorgeuntersuchungen vornehmen lassen.“ Aus Sicht des Ärztlichen Direktors PD Dr. Fries ist dies vor allem deshalb wichtig, weil sich einige Krankheitsverläufe aufgrund längerer Wartezeiten verschlechtern könnten. Ebenso könnten auch Vorsorgeuntersuchungen lebensrettend sein. Die Klinik habe viele Aspekte für maximale Sicherheit implementiert.
Hier ein Überblick über die präventiven Maßnahmen am St. Vincenz:

• Alle Mitarbeiter/innen werden einmal pro Woche gescreent
• Alle stationären Patienten werden bei Aufnahme per Antigentest gescreent, ebenso ambulante Patienten aus Risikobereichen
• Verdachtsfälle mit positivem Antigentest werden einzeln isoliert und durch PCR final abgeklärt.
• Ablaufpläne mit genauen Vorgaben, wie Verdachtsfälle bis zur gesicherten Diagnose identifiziert und isoliert werden, sind etabliert, getrennte Behandlungspfade
abgestimmt.
• Ambulante Patient/innen, Dienstleister und Menschen, die unter die Ausnahmeregelungen fallen, werden registriert und mithilfe eines Symptom-Fragebogens gescreent – wird auch nur ein symptomatischer Aspekt angekreuzt, ist der Zutritt verboten.
• Die kontinuierliche Abstrichpraxis gilt auch für externe Firmen und Dienstleister
• FFP-2-Maskenpflicht auf dem gesamten Gelände, Sicherheitsabstand, Einhaltung der Hygienemaßnahmen sind verpflichtend. Auch die infrastrukturellen Bedingungen
wurden entsprechend angepasst (Bereitstellung zusätzlicher Pausenräume für Mitarbeiter/innen, und vieles mehr).
• Das allgemeine Besuchsverbot bleibt ebenfalls aus Sicherheitsgründen aufrecht, Ausnahmen gelten nur für werdende Väter zur Geburt und Angehörige von sterbenden Patient/innen.
• Die Besuche von Vätern sind unter Einhaltung diverser Sicherheitsmaßnahmen mit zeitlicher Einschränkung möglich (unter anderem Symptomfreiheit, Antigentest, Tragen von FFP-2-Maske und Identifikationsarmband, 15 bis 18 Uhr täglich eine Stunde). (PM)






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