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Nachricht vom 15.03.2017    

Blaukittel der Kirmesgesellschaft erhalten neue Vereinsspitze

Sechs Jahre lang stand Thomas Webler der Kirmesgesellschaft Hachenburg vor. Er führte den Verein und meisterte Herausforderungen wie die Organisation der Kirmes im Rahmen der 700 Jahrfeier der Stadt - inklusive Ritterfest, Familientag und Heino-Konzert, reformierte die Statuten des Vereins und lies durch seine sympathische und professionelle Art „nebenbei“ die knapp 370 Vereinsmitglieder zu einer Einheit erstarken, die die Hachenburger Kirmes mit Stolz über die Stadtgrenzen hinaus repräsentiert.

Neuer Vorstand der Kirmesgesellschaft Hachenburg. Foto: privat

Hachenburg. Doch jede Regentschaft findet irgendwann ihr Ende. Bereits im Vorfeld kündigte Webler an, nicht mehr für das präsidiale Amt zur Verfügung zu stehen. „Nach sechs Jahren Amtszeit wird es einfach Zeit für einen Wechsel an der Vereinsspitze“, so Webler im Vorfeld.

Somit stellte er sein Amt anlässlich der turnusgemäß anstehenden Vorstandswahlen zur Verfügung. Neben dem Präsidenten gaben auch Uwe Matthiessen (Kassierer) und Rüdiger Wulf (Beisitzer) ihre Posten frei. Norbert Mühlenhöver (zweiter Vorsitzender) schied nach über zwanzig Jahren Vorstandszugehörigkeit ebenfalls auf eigenen Wunsch aus dem Gremium aus.

Die Versammlung sprach Marco Pfeifer einstimmig ihr Vertrauen aus, der von nun an gemeinsam mit Werner SchneiderII die Geschicke der Kirmesgesellschaft und die des größten Volksfestes der Region lenken wird. „Ich wurde in Hachenburg geboren, ich lebe in Hachenburg, ich arbeite in Hachenburg und ich möchte diesen Posten übernehmen.“, so der 42-jährige Pfeifer bei der Vorstellung seiner Person am vergangenen Freitag. Unterstützung findet die neue Vereinsspitze in den in ihren Ämtern bestätigten langjährigen Schriftführern Sascha Jahn und Oliver Ludwig, den neu gewählten Kassierern Thomas Bluhm und Rüdiger Müller sowie den Beisitzern Lucas Schneider, Marvin Schnorr, Sascha Ecker und Lukas Hoopmann. Mit Tim Müller wurde ein junger Mann zum Ekel gewählt, der die Kirmes im Blut hat: Vater und Onkel führten den Verein bereits als Präsidenten an, der Großvater war Gründungsmitglied und die Cousins standen in früheren Jahren bereits als Ekel auf dem Podest.

In Betrachtung all dieser Facetten steht der Kirmesgesellschaft Hachenburg und dem größten Volksfest der Region eine glänzende Zukunft bevor…


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