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Politik | Montabaur

Hans Peter Schmoll ist Bürgermeisterkandidat der AfD

Auf einer Mitgliederversammlung in Horressen im Westerwald wählten die Wahlberechtigten des AfD-Kreisverbands Westerwald Hans Peter Schmoll am Sonntag, den 5. Februar einstimmig zu ihrem Kandidaten für das Bürgermeisteramt der Verbandsgemeinde Montabaur. Der WW-Kurier veröffentlicht die Mitteilung der AfD im Wortlaut:
Hans Peter Schmoll ist Bürgermeisterkandidat der AfD

(v.l.n.r.): Andreas Bleck (Versammlungsleiter), Gilbert Kalb (stellv. Kreisvorsitzender), Bernd Schneider (Kreisvorsitzender) und Hans Peter Schmoll. Foto: AfD Westerwald

Horressen: „Der AfD-Kandidat für das Amt des Bürgermeisters ist 53 Jahre alt und arbeitet im Polizeivollzugsdienst beim Bundesamt für Güterverkehr. Hans Peter Schmoll möchte eine bürgernahe, konservative und patriotische Alternative zu den Altparteien sein und sich unter anderem für eine Belebung des Ortskerns in Montabaur und einen Kurswechsel in der Einwanderungspolitik einsetzen.

Schmoll: "Montabaur darf nicht veröden, es soll lebendig bleiben. Das soll insbesondere für den Ortskern gelten. Als Bürgermeister werde ich mich für eine Politik stark machen, die nicht nur den Großen nützlich ist. Eine Änderung der Einwanderungspolitik ist auch dadurch erreichen, dass die Kommunen Druck auf das Land ausüben und ihre Interessen in Mainz robust vertreten. Was in Berlin und Mainz bestellt wird, soll auch von dort aus finanziert werden - diesen Grundsatz vertrete ich mit voller Überzeugung.

Von unserem Wahlkampf sollen auch Impulse für unsere Wäller AfD ausgehen. In diesem Zusammenhang ist auch unser Bürgeraufruf, den Moscheebau der Pro-Erdogan-Organisation DITIB in Hachenburg zu verhindern, zu nennen. Wir konnten durch unseren Einsatz vor Ort bis heute viele Bürger erreichen und über die Abhängigkeit der DITIB vom türkischen Staat und die von DITIB vertretene fundamentalislamische Ideologie aufklären. Wir wollen keine Islamisten im Westerwald."

Die Wahl findet am 7. Mai 2017 statt.“ Pressemeldung des Kreisvorstands des AfD-Kreisverbands Westerwald


Kommentare zu "Hans Peter Schmoll ist Bürgermeisterkandidat der AfD"

4 Kommentare

Wäre es möglich, das wir wenigstens in unserem schönen Westerwald die AfD ignorieren. Uns geht es gut, es mangelt an nichts und überlaufen von Flüchtlingen sind wir auch nicht. Der Arbeitsmarkt kränkelt in unserer Region auch nicht. Also brauchen wir doch gar nicht den Hass und die Hetze der AfD
#4 von Normen Bodenstein, am 16.02.2017 um 13:23 Uhr
Ein AfD-ler im Polizeidienst...findet die man nicht auch gerne bei Demos gegen Rechts...die dann kleine Aktionen starten damit man die Linken (es gibt auch eine Masse friedliche) mal ordentlich mit Tränengas einsprühen kann???
Mit seiner Forderung, keine Mosche in Hachenburg folgt er auch den Forderungen der Partei der III. Weg.....und die sind rechtsdenkend....alleine ihre Aufmärsche mit Fahnen und Bannern...hatten wir doch schon mal. Mit ihren billigen Parolen die in erster Linie das kurzdenkende einfache Volk anspricht um Wählerstimmen zu bekommen, arbeiten wie die Rattenfänger III. Reich. Parteien wie AFD und III. Weg haben in Deutschland nichts verloren. Wer sie trotzdem wählt, sollte sich im klaren sein, das die frühere Ausrede vieler Deutschen "davon haben wir nichts gewusst" hier nicht mehr zählt!!
#3 von Arnold Paduch, am 14.02.2017 um 13:15 Uhr
@Heimlich Wolfgang: Sind Islamisten nicht die, die als Gefährder eingestuft werden und die sogar der Innenminister gerne los werden möchte oder zumindest mit Fußfesseln unter Kontrolle halten will? Frage: Wieso sollten Christen etwas gegen sich selbst unternehmen?
#2 von Reinhold Lokatto, am 10.02.2017 um 07:19 Uhr
Um es freundlich zu umschreiben:
1. Herr Schmoll wäre als Verbandsbürgermeister gar nicht für die Stadt zuständig!
2. Wenn man das Verbandsbürgermeisteramt nur mit Hetze gegen Ausländer/ Flüchtlinge erreichen will- dann wehred den Anfängen.
3. Wir wollen keine Islamisten im Westerwald heißt es... demnächst kommen die Christen dran....und so weiter
Haben wir in der Vergangenheit schon hinter uns. Allein in Montabaur wohnen über sechzig Nationalitäten bisher friedlich miteinander. Montabaur ist eine Heimat für viele, ja alle geworden, die morgens die frische Westerwälder Luft einatmen- bisher unvergiftet von den Ideologien der AfD. Solch eine Partei, und so einen Bürgermeister braucht die VG Montabaur nicht.
Sie sollten ihr Wahlprogramm einmal überarbeiten.
#1 von Heimlich,Wolfgang, am 08.02.2017 um 20:00 Uhr
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