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Nachricht vom 27.12.2016    

CDU: Weiterhin gesichertes Angebot der Kindertagesstätten

Der Jugendhilfeausschuss (JHA) des Westerwaldkreises hat die 27. Fortschreibung des Kindertagesstätten-Bedarfsplanes beschlossen. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jenny Groß und der CDU-Obmann im Jugendhilfeausschuss Karl-Heinz Boll machten in einer Stellungnahme deutlich, dass der Westerwaldkreis weiterhin einen Spitzenplatz beim Angebot an Plätzen in den Kindertagesstätten einnehme.

Foto: Symbolfoto WW-Kurier

Kreisgebiet. Gemeinsam mit den Trägern und Kommunen sei es auch bei der Fortschreibung für 2017/2018 gelungen ein qualitativ hochwertiges und flexibles Betreuungsangebot für Kinder zu entwickeln. Mit der jetzt beschlossenen Planung werde auch künftig ein bedarfsgerechtes und ortsnahes Angebot ermöglicht.

Es halte die Interessen der Kinder, Eltern und auch der Beschäftigten in den Kindertagesstätten im Auge, so Karl-Heinz Boll. Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf werde ein wichtiger Beitrag geleistet. Gleichzeitig verschließe die Planung aber auch in verantwortungsvoller Abwägung nicht die Augen vor der finanziellen Beanspruchung der Träger und Kommunen.

Entsprechend der Nachfrage wird das Angebot der Ganztagsplätze nochmals absolut um 62 Plätze auf nunmehr 4842 Plätze erhöht. Das Angebot der U 3-Plätze (Kinder unter 3 Jahren) wird um absolut 23 Plätze in altersgemischten, beziehungsweise geöffneten Gruppen, auf 2179 Plätze aufgestockt. Der Jugendhilfeausschuss gibt auch grünes Licht, so Jenny Groß, für fünf weitere Krippengruppen an der evangelischen Kita in Hachenburg, der kommunalen Kita in Horbach, der katholischen Kita in Nentershausen/Görgeshausen, in der neuen kommunalen Kita IV in Ransbach-Baumbach, sowie der neuen kommunalen Kita Peterstorstraße in Montabaur. Mit der Fortschreibung 2017/2018 entstehen zusätzliche Personalkosten in Höhe von circa 900 000 Euro, davon entfallen auf den Kreis circa 360 000 Euro.

Die CDU-Kreistagsfraktion dankt Landrat Achim Schwickert und den Verantwortlichen im Jugendamt für die in vielen Gesprächen geleistete Detailarbeit. Erst hierdurch sei gewährleistet, dass den Interessen der Kinder, Eltern und auch der Beschäftigten in den Kindertagesstätten sowie der Träger und Ortsgemeinden weitestgehend Rechnung getragen werden konnte. Das Kindertagesstätten-Gesetz eröffnet vielfältige Varianten, die auch genutzt werden sollten. Insoweit werde die von der SPD im Kreistag erhobene Kritik an der Detailarbeit nachdrücklich zurückgewiesen.

Karl-Heinz Boll und Jenny Groß machten abschließend deutlich, dass die CDU-Kreistagsfraktion im Zusammenwirken mit Trägern und Kommunen die stetige Fortentwicklung betreiben werde, um auch auf Herausforderungen im Rahmen der Sprachförderung und der Integration von Kindern mit Migrationshintergrund eingehen zu können.


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