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Startschuss für die Kampagne „Flagge zeigen für Tibet“

Die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) ruft auch in diesem Jahr mit ihrer bundesweiten Kampagne „Flagge zeigen für Tibet!“ Seit vielen Jahren ist auch Hachenburg Partner der Tibet-Initiative. Der Autocorso der Tibetfreunde Westerwald trifft am Dienstag, 10. März um 13.15 Uhr am Kino „Cinexx“ ein, und anschließend wird die tibetische Flagge durch Bürgermeister Peter Klöckner gehisst.
Startschuss für die Kampagne „Flagge zeigen für Tibet“

Foto: Veranstalter

Hachenburg. Die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) ruft auch in diesem Jahr mit ihrer bundesweiten Kampagne „Flagge zeigen für Tibet!“ Landkreise, Städte und Gemeinden dazu auf, am 10. März die tibetische Flagge zu hissen. Damit treten sie für die Menschenrechte in Tibet und das Recht der Tibeter auf Selbstbestimmung ein. Gleichzeitig werden die chinesische Regierung und die Bundesregierung dazu aufgefordert, sich für eine friedliche Lösung des Tibet-Konflikts einzusetzen. Seit 2009 haben sich bereits 136 Tibeter aus Protest gegen die andauernde Unterdrückung selbst verbrannt. Der 10. März ist Jahrestag des tibetischen Volksaufstandes von 1959 gegen die chinesische Besatzungsmacht.

Seit vielen Jahren ist auch die Verbandsgemeinde Hachenburg und viele Ortsgemeinden Partner der Tibet-Initiative. Der Autocorso der Tibetfreunde Westerwald trifft am Dienstag, 10. März um 13.15 Uhr am Kino „Cinexx“ in der Hachenburger Bahnhofstraße ein, und anschließend wird die tibetische Flagge durch Bürgermeister Peter Klöckner am Verwaltungsgebäude der Verbandsgemeinde Hachenburg gehisst.


„Tibet gilt als ´größtes Gefängnis der Welt`. Grundlegende Menschenrechte, wie das Recht auf freie Meinungsäußerung oder Religions- oder Versammlungsfreiheit, werden von den chinesischen Behörden massiv verletzt. Willkürliche Verhaftungen, Folter, militärische Kontrolle und Gewalt sind in Tibet traurige Realität. Auch wirtschaftliche und soziale Diskriminierung und die Zwangsansiedlung der tibetischen Nomaden sind an der Tagesordnung. Daher ist es so wichtig, sich für das tibetische Volk einzusetzen. Die Kampagne zeigt, wie viele Menschen hinter Tibet stehen. Das kann weder die Bundesregierung noch die chinesische Regierung ignorieren“, sagt Anna Momburg-Vanderpool, Kampagnenreferentin der TID.

Hintergrund zur Kampagne und zum Aktionstag ist der 10. März 1959, wo sich das tibetische Volk gegen die chinesische Besatzungsmacht hob. Aus Sorge um den Dalai Lama versammelten sich etwa 300.000 Tibeter vor seiner Sommerresidenz Norbulingka. Der Dalai Lama musste fliehen, und der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen. Mindestens 87.000 Tibeter kamen ums Leben. Zwischen 120.000 und 150.000 der sechs Millionen Tibeter leben heute im Exil. Die TID ruft seit 1996 dazu auf, Flagge für Tibet zu zeigen.


Die Tibet Initiative Deutschland e.V. setzt sich seit 1989 für das Selbstbestimmungsrecht der Tibeter und die Wahrung der Menschenrechte in Tibet ein. Mit bundesweit 60 ehrenamtlichen Regionalgruppen und Kontaktstellen sowie rund 2000 Mitgliedern gibt sie Tibet eine starke Stimme.


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