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Nachricht vom 12.12.2014    

Illegale Schrottsammler in Nistertal und Umgebung

Schrottsammler, die aufgrund eines Anwohnerhinweises von der Polizei Hachenburg kontrolliert wurden, hatten nicht die erforderlichen Gewerbeausweise und Eigentumsnachweise bei sich. Der Schrott wurde einbehalten und zusätzlich eine Sicherheitsleistung. Außerdem wurden Anzeigen gefertigt.

Symbolfoto WW-Kurier.

Nistertal. Nach einer telefonischen Mitteilung eines aufmerksamen Anwohners, wurde am Donnerstag, 11. Dezember um 16.10 Uhr in der Bahnhofstraße ein weißer Kleintransporter Fiat Ducato angehalten und kontrolliert. Bei den beiden osteuropäischen Fahrzeuginsassen(43-jähriger Fahrzeugführer und dessen 35-jährige Ehefrau) handelte es sich um amtsbekannte „Schrottsammler“ mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen.

Bei den durchgeführten Überprüfungen wurde festgestellt, dass sich im Fahrzeug eine Vielzahl von Elektroschrott und sonstigem Schrott befand, wofür kein Eigentumsnachweis vorlag. An dem Fahrzeug war weiterhin ein verbotswidriger Außenlautsprecher eingebaut. Weiterhin verfügten die überprüften Personen nicht über eine Arbeitsgenehmigung und nicht über eine erforderliche Reisegewerbekarte.

Aufgrund der festgestellten Verstöße wurde die gesamte Schrottladung, nach Rücksprache mit der zuständigen Fachabteilung der Kreisverwaltung Montabaur, beim Bauhof der Verbandsgemeinde Hachenburg abgeladen. Die Verwertung der Schrottladung wird vom zuständigen Abfallwirtschaftsbetrieb des Westerwaldkreises durchgeführt. Von den Betroffenen wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 150 Euro einbehalten und wegen den festgestellten Verstößen entsprechende Anzeigen gefertigt.


Kommentare zu: Illegale Schrottsammler in Nistertal und Umgebung

1 Kommentar

Was sind Eigentumsnachweise beim Schrott, wenn dieser an der Strasse steht? Immer mehr Verwaltung. Wir, d.h. die Industrie inkl. der Kleingewerbetreibenden werden in diesem Bundesland/Staat zu Tode verwaltet. Als simpler deutscher Lkw-Fahrer benötigt man zig Module um so eine Kiste führen zu können. Das ging früher auch ohne diesen Hirnriss. Die verlorene Arbeitszeit macht allerdings die deutschen Spediteure erhebliches Kopfzerbrechen, zumal die aus Osteuropa diesen Nachweis nicht bringen müssen oder Nachweise sind gefälscht.
#1 von Harald Wolf, am 13.12.2014 um 11:40 Uhr

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