Bender Immobilien
 Sonntag, 19.05.2013, 11:47 Uhr Kurz berichtet | Gemeinden | Branchenbuch | Kontakt / Mediadaten | Impressum
 Folgen:          Wetter | Kalender | Horoskop | Sudoku | AK-Kurier | NR-Kurier
 
 
Nachrichten | Hachenburg

Greenpeace Westerwald ruft zum Protest auf

"Shell raus aus der Arktis" - diese weltweite Forderung von Greenpeace wird am Samstag, 14 Juli, in der Hachenburger Fußgängerzone von den Aktivisten im Westerwald unterstützt. Es werden Unterschriften gesammelt und über die geplanten Shell-Aktivitäten informiert.
Hachenburg. „Shell, raus aus der Arktis!“ Mit dieser Forderung demonstrieren am kommenden Samstag, 14. Juli, Greenpeace-Aktivisten in der Hachenburger Fußgängerzone gegen die in der Arktis stattfindenden Ölbohrungen des Ölkonzerns. Mit einem Infostand wird die Gruppe über die Thematik aufklären und Unterschriften sammeln.

Die Aktion von Greenpeace Westerwald ist Teil einer bundesweiten Infokampagne, an der sich insgesamt 72 Greenpeace-Gruppen beteiligen. Deutschlandweit werden Autofahrer von den Greenpeace-Aktivisten an Shell-Tankstellen über die Bedrohung der Arktis informiert. Gleichzeitig sammeln die Gruppen Unterschriften zum Schutz der Arktis (http://www.savethearctic.org/).
Die Unterschriften der ersten Million Menschen werden in einer speziellen Kapsel im kommenden Jahr am Nordpol versenkt – als Mahnung, dass die Arktis Erbe der Menschheit ist und nicht dem Interesse einiger Großkonzerne geopfert werden darf. Unter den Arktisschützern, die bereits unterschrieben haben, befinden sich prominente Namen wie Paul McCartney, Penelope Cruz, Robert Redford, Peter Fox und viele mehr.
Die Arktis ist doppelt bedroht
„Das Ökosystem der Arktis ist eine der empfindlichsten Regionen auf dieser Welt“, sagt Katharina Holl, Meeres-Ansprechpartnerin der Westerwälder Gruppe. „Ölunfälle sind dort viel schwieriger zu bekämpfen. Gleichzeitig wird der Klimawandel durch das in der Arktis geförderte Öl angeheizt, das Eis und damit die Heimat von Eisbären und Walrössern am Nordpol schmilzt. Shell ist also doppelt für die Zerstörung der Arktis verantwortlich. Wenn die Pläne nicht gestoppt werden, wird aus reiner Profitgier eine der letzten unberührten Regionen dieser Erde ruiniert“.

Shell startet gefährliche Ölbohrungen
Shell hat in den vergangenen Monaten Spezialschiffe und eine Ölplattform aus der ganzen Welt für die Bohrungen in der Arktis zusammengezogen. Greenpeace hat in Neuseeland und an der Ostsee bereits Aktionen gegen diese Schiffe durchgeführt. Doch seit wenigen Tagen ist Shell mit den Bohrschiffen in Alaska vor Ort und wird in Kürze mit Bohrungen beginnen.
Experten warnen, dass es bisher keine Methode gibt, einen großen Ölunfall in dieser Region zu beherrschen. Niedrige Temperaturen, Eisbedeckungen und lange Dunkelperioden verlangsamen den natürlichen Abbauprozess des Öls deutlich; das Öl verbleibt damit lange Zeit im Ökosystem. So sind die Folgen des Tankerunglücks der „Exxon Valdez“ vor der Küste von Alaska vor rund 23 Jahren auch heute noch sichtbar.
Langfristiges Ziel von Greenpeace ist es, in der hohen Arktis ein Schutzgebiet zu etablieren, um die Natur zu retten und Ölbohrungen und industriellen Fischfang in der Arktis zu verhindern, so die Pressemitteilung.

Interessante Unternehmen und Dienstleister aus dem Westerwaldkreis finden Sie in unserem Branchenbuch.

Kommentare zu "Greenpeace Westerwald ruft zum Protest auf"

Es sind leider keine Kommentare vorhanden

Mann starb in den Flammen seines Hauses in Caan
Caan. Schon beim Eintreffen der Feuerwehren war klar: Möglicherweise befindet sich der einzige ...
Selters und Hachenburg beschweren sich bei Kreis Neuwied wegen Kuhheck
Beide Briefe, die in Kopie auch an einige andere Beteiligte geschickt wurden, liegen dem NR-Kurier ...
23-Jähriger bei Unfall auf der A48 schwer verletzt
Höhr-Grenzhausen. Der junge Mann war kurz zuvor mit seinem BMW aus Richtung Höhr-Grenzhausen ...
Mann fuhr ungebremst auf stehenden Lkw auf
Montabaur. Der 55-jährige Fahrer eines Mercedes-Kleintransporters aus Thüringen fuhr bei regennasser ...
Jugendschutzgesetz blieb auf der Strecke
Rennerod. Unter Mitwirkung von Mitarbeitern des Kreisjugendamtes sowie des Ordnungsamtes Rennerod ...
EnBW will noch 2013 mit Arbeiten in der Kuhheck beginnen
Die Genehmigung der Kreisverwaltung sei für EnBW der erste Schritt in dem Projekt, sagte Friederike ...
 
Sicherstellung der Pflege im Alter Zukunftsthema
Westerwaldkreis. Dafür lohnt sich im Westerwald jedes Engagement: Geeignete berufliche Perspektiven ...
Jobcenter zieht um
Höhr-Grenzhausen. Für das Jobcenter Höhr-Grenzhausen steht ein Umzug innerhalb des Dienstgebäudes ...
Willi Flick erhielt Goldenen Meisterbrief
Bad Marienberg. „Ein goldener Meisterbrief ist schon eine Besonderheit.“ Mit diesen Worten ...
Vorurteile gegen Sozialkaufhaus "KuckRein" ausgeräumt
Montabaur. Obwohl es schon seit 2010 in Montabaur existiert, ist das durch das Jobcenter Montabaur ...
Hohenloher Figurentheater erhält Förderung
Herschbach. Der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Hendrik Hering konnte aus seinen kürzlich ...
Bewerbung für Helmut-Simon-Preis läuft
Westerwaldkreis. Die Landtagsabgeordnete Dr. Tanja Machalet weist auf die Ausschreibung für ...
 
Anzeigen
Get Adobe Flash Player
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Über den WW-Kurier

Der WW-Kurier ist eine regionale Internetzeitung für den Westerwaldkreis.

Folgen Sie uns
Mediadaten

Die aktuelle Preisliste und Mediadaten finden Sie hier.

Mediadaten »
Kontakt

eMail: redaktion@ww-kurier.de

Kontaktformular »