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D-Haus in Altstadt hat weitere Zukunft
Kaum eine andere zum Kauf angebotene Immobilie in Hachenburg hat in den vergangenen Monaten die Gemüter so erhitzt, wie das zentral gelegene Gasthaus "Deutsches Haus", das als D-Haus über die Grenzen Hachenburgs hinaus bekannt war.
Fotos: Reinhard PanthelHachenburg. Jetzt hat das Team Jörg und Mike Wisser diesem Bangen um die Zukunft des Gasthauses ein Ende gesetzt. Als neue Eigentümer wollen sie ihre Träume von einem eigenen Betrieb verwirklichen. „Die Zeichen stehen auf Erfolg“.

Das Ringen der Altstädter Vereine um eine dauerhafte Bleibe ist damit beendet. Im Besitz der Stadt Hachenburg - so die Vorstellungen des Altstädter Ortsbeirates – hätte das D-Haus als Dorfgemeinschaftshaus eine wünschenswerte sichere Zukunft gehabt. Das angedachte Projekt scheiterte nicht am guten Willen, aber die finanzielle Situation der Stadt Hachenburg hatte keinen Spielraum, um die Umsetzung des Planes zu realisieren.

Deshalb ist es als Glücksfall zu werten, dass sich ein anerkanntes „Team vom Fach“ zum Kauf des Objektes entschied. Wohl wissend, dass eine Übernahme eines gastronomischen Betriebs in der corona-geschädigten Phase des Lockdowns gewisse Risiken birgt. Aber der gute Ruf in Feinschmecker-Kreisen eilt ihnen voraus. Vorübergehend wird das Gasthaus „Weißes Ross“ auf dem alten Marktplatz in Hachenburg zusätzlich weiter betrieben. Zurzeit beweisen die laufenden Renovierungsarbeiten am D-Haus. dass man bereit ist für das Wohl der Gäste zu investieren.

Im Vorfeld hat es zahlreiche Verhandlungen und Gespräche gegeben. Stadtbürgermeister Stefan Leukel, Ortsvorsteher Detlef Nink und der Geschäftsführer der Westerwald-Brauerei, Jens Geimer (verantwortlich auch für das Gasthaus Stern), zogen eine positive Bilanz im Blick auf die künftige Nutzung des D-Hauses für die Altstädter Vereine.

Im Dezember 2020 war der Vertrag zwischen der Stadt Hachenburg und dem Gasthaus Stern über die Nutzung bestimmter Räumlichkeiten durch die Vereine ausgelaufen. Jetzt zeichnen sich neue Perspektiven ab. repa
 
Nachricht vom 03.03.2021 www.ww-kurier.de