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Kleiner Pieks - große Hoffnung
Die Corona-Impfaktion im Westerwaldkreis läuft nach Plan. Im Impf-Zentrum in Hachenburg waren wir dabei...Mit Spannung erwartet: der langersehnte erste Impftermin. Ein Erfahrungsbericht von Reinhard Panthel.
Andrang vor dem Impfzentrum. Fotos: Reinhard PanthelHachenburg. Am 22. Februar, 15.30 Uhr, war es dann soweit. Per Post kamen schon vor Wochen die Unterlagen, ohne die in den Impfzentren gar nichts geht. Die Anmeldung erfolgte per Internet, weil die angegebene Telefonnummer hoffnungslos überlastet schien.

Eingeladen wurde in die Räumlichkeiten der kreiseigenen Realschule in der Schwimmbadstraße, die schon längere Zeit ungenutzt sind. Jetzt konnte sich die Kreisverwaltung darüber freuen, ideale und ausreichende Räumlichkeiten zur Verfügung zu haben.

Der Parkplatz vor der Turnhalle und der benachbarten Parkfläche voller Autos. Genügend Personal steht zur Verfügung. Am Empfang sitzen zwei freundliche Damen und registrieren die Impfwilligen. Ausweis nicht vergessen! Eine Station weiter Temperatur messen, danach - wie bei der Reise nach Jerusalem – eine Warteschleife auf Stühlen durchlaufen, bis „grünes Licht“ aufleuchtet und man eine der Aufnahmestellen erreicht. Die letzten Regularien, und man darf mit einem Laufzettel ins Impfzentrum im Erdgeschoss der Realschule. Dort wieder ein Warteraum, in dem alle Impfwilligen verschiedener Altersgruppen auf den Moment warten: „Ein kleiner Pieks“ in den große Hoffnung gesetzt wird.

Auffallend freundliches Personal im gesamten Impfzentrum begleitet die Personen. Auch die älteren Menschen mit Rollator oder Rollstuhl freuen sich über die erlebte Hilfsbereitschaft in allen Bereichen. Die Spritze selbst merkt man kaum. Danach kommt die nächste Station: „15 Minuten Ruhezeit.“ - „Wie fühlen sie sich?“, fragt eine junge Frau und händigt danach die Papiere aus, die zur Zweitimpfung in vier Wochen berechtigen.

Es war erstaunlich ruhig im Impfzentrum und auch die „Patienten“ empfanden es angenehm. Nichts von der sonst üblichen Hektik eines Arzt- oder Krankenhaus-Aufenthaltes war zu spüren. Kein Gemecker, keine Ungeduld, alle vereint in der Hoffnung, dass die Impfaktion das hält, was man sich davon verspricht: „Ein baldiges Ende der Pandemie und eine sorgenfreie Zukunft!“ repa
   
Nachricht vom 22.02.2021 www.ww-kurier.de