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Am Wochenende sonnig und weiter kalt
An diesem Wochenende verlagert sich das Hoch Helida von Skandinavien südwärts nach Deutschland und in den Alpenraum. Es beschert uns im Westerwald ein ruhiges, trockenes und sonniges, aber kaltes Wochenende. In der kommenden Woche gehen die Temperaturen dann nach oben.
Das bevorstehende Wochenende lockt mit schönstem Winterwetter. Foto: Wolfgang TischlerRegion. Am vergangenen Wochenende sind die Temperaturen auf Tauchstation gegangen und es gab stellenweise heftigen Eisregen. Die ganze Woche über hatten wir im Westerwald Dauerfrost. Der wird uns auch am kommenden Wochenende erhalten bleiben. Dafür wird es tagsüber allerdings am Samstag und Sonntag sonnig werden. Die Sonne hat schon so viel Kraft, dass es dort sehr angenehm ist. Der böige Wind lässt auch nach.

In der kommenden Nacht zu Samstag wird es wieder bis zu minus 14 Grad kalt. Tagsüber werden dann im hohen Westerwald minus sechs Grad erreicht, am Rhein werden es minus zwei Grad werden.

In der Nacht zum Sonntag wird es noch einmal ähnlich kalt wie in der vorherigen Nacht. Morgens kann sich örtlich etwas Nebel bilden. Tagsüber wird es etwas wärmer. In Bad Marienberg klettert das Thermometer auf minus drei Grad und am Rhein werden leichte Plusgrade erreicht. Der Sonnenschein lädt zu einem Spaziergang in die Natur ein.

Warnung zugefrorene Gewässer nicht betreten
Es wird allerdings davor gewarnt, die Eisflächen auf den Seen und anderen Gewässern zu betreten. Es besteht große Lebensgefahr. Feuerwehrexperte Lehmhaus erklärt die mangelnde Tragkraft des Eises: „Durch die letzten Wochen haben wir verschiedene Wetterphänomene gehabt, mal friert es, dann taut es und dann friert es wieder. Somit entstehen mehrere Eisschichten mit Luftkammern auf dem See. Diese einzelnen Schichten mögen dick aussehen, was aber durch die Luftkammern nicht ist. Diese Luftkammern sind nicht tragfähig.“ Siehe auch unseren ausführlichen Bericht.

Am Montag von Westen zunehmende Bewölkung und nachfolgend einsetzender Niederschlag. Zunächst teils als Schnee oder gefrierender Regen mit Glätte, der von Westen zögerlich in Regen übergeht. Es wird deutlich milder. Der Winter nimmt so langsam seinen Abschied.
woti

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Nachricht vom 11.02.2021 www.ww-kurier.de