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Vereine
Statue des Heiligen Josef wurde im Buchfinkenland saniert
Sie gelten als Schutzpatrone, viele Menschen tragen ihre Vornamen: die Heiligen. Auch im Westerwald finden sich Spuren von ihnen. Beispielsweise in Form einer fast mannsgroßen Statue des Heiligen Josef am Seniorenzentrum Ignatius-Lötschert-Haus in Horbach.
Mitglieder des Fördervereins der Einrichtung beim Einsetzen der neuen Glasscheiben für das Metallgehäuse der Josefsstatue am Ignatius-Lötschert-Haus. Foto: privat Horbach. Josef ist der Schutzpatron aller Handwerker, von denen jetzt einige benötigt wurden, um die „Josefsstatue“ zu sanieren und für Bewohner und Gäste des Hauses wieder ansehnlich zu präsentieren.

Als Mitglieder des Fördervereines der Einrichtung übernahmen Peter Wagner und Michael Wilhelmi die Aufgabe, die Heiligenfigur und das dazugehörige wetterbeständige Metallgehäuse mit Glaswänden zu sanieren. Letzteres musste komplett neu eingeglast werden, was mit Unterstützung von Glasermeister Andreas Hitschler auch fachkundig gelang. Die entstandenen Kosten deckte der Förderverein, der die Statue auch noch mit einem Strahler ins richtige Abendlicht setzen will. „Hoffentlich können wir damit den Bewohnerinnen und Bewohnern im Haus in dieser für sie schwierigen Zeit eine kleine Freude machen“, so Peter Wagner für den Vereinsvorstand.

Viele im Altenheim und in der Region fragen sich nun, woher die Josefsstatue eigentlich stammt. Diese stand seit Urzeiten im Garten des Mutterhauses der Barmherzigen Brüder in Montabaur. Von dort brachten die „Brüder“ als früherer Träger der Einrichtung sie an ihren jetzigen Standort im Buchfinkenland. Verantwortlich dafür war der frühere und leider zu früh verstorbene „Vorsteher“ Bruder Christoph. Am neuen Standort wurde die Figur zunächst vom Malerfachgeschäft Wolfgang Paul restauriert – und war dann lange Zeit ein Blickfang.

Mit den Jahren war der „Josef“ aber in zunehmend schlechtem Zustand und hinter dem zunehmend „blinden“ Glas kaum noch zu erkennen. Da wurde es Zeit, dass der Förderverein des Hauses den Zustand beseitigte. Weiterhin werden die Gedenksteine der verstorbenen Heimbewohner, die keine Angehörigen mehr haben, zu Füßen des Hl. Josef in die nun sanierte Vitrine gelegt, wodurch das Projekt zusätzlich aufgewertet wird.

Wer den Förderverein unterstützen will, bekommt weitere Infos oder einen Mitgliedsantrag gerne unter uli@kleinkunst-mons.-tabor.de. (PM)
Nachricht vom 06.01.2021 www.ww-kurier.de