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Zahnärztin näht Mund-Nasen-Schutz und spendet für Hospiz
Beruflich hat es die Zahnärztin Dr. Maria Girmscheid in die Ferne verschlagen, doch im Herzen ist sie dem Westerwald treu geblieben. So wollte die Medizinerin aus Marienrachdorf auch während der Pandemie-Zeit ihrer Heimat helfen.
Dr. Maria Girmscheid. Foto: privatDernbach. Seit Beginn des ersten Lockdowns im Frühjahr dieses Jahres hat Dr. Maria Girmscheid etliche Behelfsmasken für Freunde, Bekannte und Nachbarn genäht. Die Einnahmen von 1000 Euro spendet die Wahlallgäuerin komplett an das Hospiz St. Thomas in Dernbach.

„Die Resonanz war enorm. Es hat gutgetan, in dieser Zeit der allgemeinen Hilflosigkeit etwas Sinnvolles zu tun und ich freue mich, mit dem Betrag die wichtige Arbeit von Eva-Maria Hebgen und ihren Mitarbeitern das Hospiz St. Thomas in meiner Heimat zu unterstützen“, so die Zahnärztin zu ihrer Spende.

Als Leiterin des Hospizes freut sich Eva-Maria Hebgen über die Unterstützung aus der Ferne. „Dass die Arbeit des Hospizes auch aus der Ferne solche Unterstützung erhält, ist ein wunderbares Gefühl“, sagt die Leiterin. Auch im Namen der Gäste und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospizes geht ein großer Dank an die Spenderin.

Ihre Spende verbindet Dr. Maria Girmscheid mit einem Appell an die Öffentlichkeit: „Hoffentlich halten sich die Menschen an die Alltagsempfehlungen und hoffentlich wird bald auch wirklich ausreichend wirksamer Impfstoff zur Verfügung stehen.“

Pandemiebedingt konnte leider keine persönliche Übergabe erfolgen. (PM)
Nachricht vom 05.01.2021 www.ww-kurier.de