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Krankenhaus-Standort Selters für alle Patienten wieder offen
Ab dem 4. Januar 2021 wird die Betriebsstätte Selters des Evang. Krankenhauses Dierdorf/Selters (KHDS) wieder für alle Patienten erreichbar sein. Zur Stabilisierung der COVID-Situation erfolgten die letzten zwei Wochen keine geplanten Aufnahmen.
Geschäftsführer Guido Wernert. Foto: KHDSSelters. Es wurden wie in allen Gesundheitseinrichtungen umfangreiche Isolations- und Quarantänemaßnahmen getroffen. „Auf Basis der umfassenden Maßnahmen werden wir unsere Versorgungskapazitäten ab dem 4. Januar 2021 für die medizinische Versorgung der Bürger in der Region in allen Versorgungsbereichen wieder öffnen“, erklärt Guido Wernert, Geschäftsführer des KHDS. Regelmäßige Tests für Patienten und Mitarbeiter sind wichtiger Alltag. Aber auch im privaten Umfeld ist nach wie vor Vorsicht geboten und die Regeln zur Minimierung des Infektionsrisikos sollten unbedingt beachtet werden.

„Ergänzend zu dem strikten Hygiene- und COVID-19-Testkonzept werden in der Betriebsstätte Selters alle Patienten grundsätzlich in Einzelzimmern untergebracht. Regelmäßig erfolgen flächendeckende Abstriche bei Patienten und Mitarbeitern“, so Guido Wernert weiter. Nach der negativen Testung und der Quarantäne sowie der Freigabe durch das Gesundheitsamt sind die Mitarbeiter wieder im Einsatz. „Hierfür sind wir dankbar. Ebenso danken wir den Verantwortlichen des Gesundheitsamtes und unseren Mitarbeitern, die in den vergangenen Tagen eng und zielorientiert zusammengearbeitet haben“, erklären Guido Wernert und Dr. med. Reinhold Ostwald, der Ärztliche Direktor des KHDS, unisono.

Das gemeinsame Ziel sei es, Erkrankten zu helfen und dabei alle - Patienten wie Mitarbeiter - wirksam vor COVID-19 zu schützen. Hierbei appellieren die beiden Klinikverantwortlichen an die Bevölkerung: „Die größte Unterstützung für die Arbeit in den Kliniken leisten alle Menschen, die weiterhin ein verantwortungsbewusstes Verhalten im Hinblick auf COVID-19 aufrechterhalten. Das ist notwendig und wichtiger denn je.“ (PM)
 
Nachricht vom 30.12.2020 www.ww-kurier.de