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Nachricht vom 14.12.2020
Politik
Fast 3,3 Millionen Euro für Höhr-Grenzhausen
Einige Zeit war es nun still um den Neubau des Jugend-, Kultur- und Bürgerzentrums mitten in Höhr-Grenzhausen am Alexanderplatz. Im Januar 2019 hatte der Innenminister des Landes Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz einen vorläufigen Förderbescheid persönlich überreicht. Seitdem wurde im Hintergrund fleißig weiter geplant. Anträge mussten überarbeitet werden, Pläne neu gezeichnet und Unterlagen wie zum Beispiel eine Lebenszykluskostenanalyse erstellt werden.
Dreidimensionale Darstellung Süd-Westen. Pläne: Stadt Höhr-GrenzhausenHöhr-Grenzhausen. In enger Abstimmung zwischen dem Innenministerium, der ADD, dem örtlichen Bauamt, dem Architekturbüro sowie einem Projektsteuerungsbüro und den zuständigen Mitarbeitern in der Verbandsgemeindeverwaltung, sowie dem Jugend- und Kulturzentrum „Zweite Heimat“ und dem Quartiersmanagement Höhr, sind die endgültigen Pläne im Spätsommer bei der ADD in Koblenz eingereicht worden. Dort wurden sie unter anderem nochmals geprüft und auch von der SGD und dem Rechnungshof genau unter die Lupe genommen.

Nachdem weitere kleine Anpassungen vorgenommen wurden und die Pläne inzwischen den Bau von einem großen zentralen Gebäude vorsehen (ursprünglich war eine Aufteilung in zwei Gebäude vorgesehen), kam am vergangenen Montag der endgültige Förderbescheid in Höhr-Grenzhausen an. Die Förderung von Bund und Land sieht eine Förderung in Höhe von 90 Prozent der Kosten vor und unterstützt nun also den Bau des neuen Jugend-, Kultur- und Bürgerzentrums.

Im kommenden Jahr soll mit dem Bau begonnen werden, dafür müssen Leistungen teilweise europaweit ausgeschrieben werden. Bis Ende 2023 soll das neue Jugend-, Kultur- und Bürgerzentrum bezugsfertig sein.

Stadtbürgermeister Michael Thiesen ist stolz und froh zugleich. „Dieses schöne Weihnachtsgeschenk für die Stadt Höhr-Grenzhausen trägt wesentlich zur weiteren Aufwertung unserer Innenstadt bei. Herzlichen Dank an Roger Lewentz und die beteiligten Personen, die das möglich gemacht haben.“

Weitere Informationen unter sanierung.hoehr-grenzhausen.de. (PM)
     
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