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Politik
Umweltschutz beginnt zu Hause
Die Verbandsgemeindewerke Ransbach-Baumbach appellieren an die Bürgerinnen und Bürger, keinen nicht abbaubaren Müll über die Kläranlagen zu entsorgen. Hierdurch können hohe Reparaturkosten an den Anlagen entstehen und die Umwelt wird durch die Fremdpartikel, die in den Wasserkreislauf gelangen, belastet.
SymbolfotoRansbach-Baumbach. „Auf unseren Kläranlagen stellen wir täglich fest, dass allerlei biologisch nicht abbaubare Stoffe über unser Kanalnetz „entsorgt“ werden, was sich im Zuge des Wasserkreislaufes negativ auf Fauna und Flora auswirken kann. Auch sind dadurch Schäden am Reinigungssystem der Kläranlagen möglich. Im Sinne des Umweltschutzes und zur Vermeidung kostenintensiver Reparaturen am Entwässerungssystem bitten wir deshalb eindringlich, verstärkt darauf zu achten und dafür Sorge zu tragen, Fremdkörper und wasserlösliche Stoffe nicht über die Abflüsse zu entsorgen.“

Hierzu gehören insbesondere feste Stoffe, wie Feuchttücher, Küchentücher, Lebensmittelreste, Hygieneartikel, Schutt oder Sand.

Auch Benzine, Öle, Pflanzenschutzmittel, Arzneimittel, Desinfektionsmittel, Kühl- oder Frostschutzmittel haben in der Kanalisation nichts verloren.

Zudem gehören lösliche Stoffe, wie Farben, Lacke, scharfe Reinigungsmittel oder Verdünner nicht in den Abfluss.

Die vorgenannten Stoffe sind dabei selbstverständlich nicht abschließend. Sollten für Sie Fragen in dem Zusammenhang aufkommen, zögern Sie nicht, sich bei Ihrer Verbandsgemeindeverwaltung zu erkundigen.

„Helfen Sie uns dabei und leisten Sie Ihren Beitrag dazu, das Abwasser so wenig wie möglich zu belasten und damit unsere kostbare Umwelt zu schützen.“ (Verbandsgemeindewerke Ransbach-Baumbach)
Nachricht vom 27.11.2020 www.ww-kurier.de