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Corona: 47 neue Fälle im Westerwaldkreis
Am Montag, den 9. November meldet die Kreisverwaltung Montabaur 1.309 (+47) bestätigte Corona-Fälle. Der Kreis verzeichnet aktuell 374 aktive Fälle. Der Inzidenzwert liegt laut dem Land bei 107.
Montabaur. Am vergangenen Wochenende liefen umfangreiche Testungen der Kontaktpersonen aus Schulen und Kitas Insgesamt wurden 1.214 Abstriche durchgeführt. Die Ergebnisse stehen noch aus.

Folgende Einrichtungen wurden bisher negativ getestet
Alte Herren Horressen-Eschelbach
JSG Alpenrod C-Jugend
Kita St. Martin Ransbach-Baumbach
Landesmusikgymnasium Montabaur
Realschule plus Hachenburg
Kita Bad Marienberg-Zinhain

Astrid-Lindgren Grundschule Ransbach-Baumbach

Ein positiver Fall gibt es an der Schule. Die Ermittlungen laufen.

Nachstehend die aktuellen Zahlen von der Kreisverwaltung
Aufteilung nach Verbandsgemeinden

Infizierte gesamt/Verstorbene/Genesene
Bad Marienberg 99/1/72
Hachenburg 119/0/78
Höhr-Grenzhausen 155/0/108
Montabaur 241/1/164
Ransbach-Baumbach 184/15/118
Rennerod 83/2/65
Selters 92/4/69
Wallmerod 85/0/69
Westerburg 88 /1/65
Wirges 163/1/102

Überraschung für´s Gesundheitsamt - Nervennahrung ist immer gut!
„Nervennahrung ist immer gut!“ Mit diesen Worten nahm Gesundheitsamtsleiterin Sarah Omar ein süßes Dankeschön der Kirmes Altstars Dernbach entgegen. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind einer besonderen Belastung ausgesetzt – und das tatsächlich seit es mit Corona losging. Und für diese Engagement möchten wir uns einfach mal bedanken“, so Ingo Hoschkara und Jens Hoschkara, stellvertretend für die Kirmes Altstars Dernbach.

Sarah Omar dankte herzlich für diese Geste und machte deutlich, dass solche Gesten im Team gerne angenommen werden: „Mal abgesehen davon, dass Kaffee und zwischendurch mal was Süßes natürlich schon seit geraumer Zeit auch unsere Begleiter sind, tut es uns auch gut, wenn wir merken, dass unser Rackern teilweise rund um die Uhr und am Wochenende über diese zeitlich lange Distanz für die Westerwälder auch wahrgenommen und wie in diesem Fall auch goutiert wird – vielen Dank im Namen des gesamten Teams!“

Digitale Einreiseanmeldung für Reiserückkehrer
Wenn Sie aus dem Ausland nach Deutschland einreisen und sich innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind Sie grundsätzlich verpflichtet, sich für 10 Tage nach Einreise in Quarantäne zu begeben.

Damit die Gesundheitsämter die Einhaltung der Quarantäne kontrollieren können, müssen Sie eine Digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Ihre Reise- und Kontaktdaten werden an die für Ihren Aufenthaltsort zuständige Gesundheitsbehörde weitergeleitet, die sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen kann.

Weitere Informationen zu den aktuellen Einreisebestimmungen nach Deutschland im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie und zu den geltenden Ausnahmen von der Quarantänepflicht finden Sie auf der Webseite des Bundesministerium für Gesundheit.

Autofahren in Corona-Zeiten
Der Verkehrsexperte Herbert Fuss vom ADAC empfiehlt, gemeinsame Autofahrten mit Personen außerhalb der Familie und des eigenen Hausstands auf ein Minimum zu beschränken. Auf nicht notwendige private Reisen und Besuche, auch von Verwandten, sollten Menschen innerhalb Deutschlands derzeit generell verzichten. Das gilt gleichermaßen für überregionale tagestouristische Ausflüge und Reisen ins Ausland.

Bei unbedingt notwendigen Autofahrten mit Personen aus fremden Haushalten rät der Experte zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes im Fahrzeug. Dabei muss der Fahrer darauf achten, dass das Gesicht erkennbar bleibt. Ansonsten droht unter Umständen ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro. Dies könne beispielsweise beim Tragen einer Sonnenbrille oder einer Mütze der Fall sein. Darüber hinaus sollten Brillenträger beachten, dass je nach Beschaffenheit des Mund-Nase-Schutzes beim Tragen die Gläser beschlagen können. Die Masken dürfen die Sicht beim Autofahren nicht beeinträchtigen.

Sofern möglich, sollte sich der Beifahrer nach hinten setzen, so dass genügend Abstand zum Fahrer besteht. Beim Halt an der Tankstelle empfiehlt der Experte, auch als Nicht-Dieselfahrer die bereitgestellten Diesel-Handschuhe zu verwenden oder eigene Handschuhe mitzuführen und beim Bezahlen im Kassenbereich auf den Mindestabstand von 1,50 Meter und die Maskenpflicht zu achten.
woti


   
Nachricht vom 08.11.2020 www.ww-kurier.de