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Politik
Förderung zur digitalen Ausstattung der Bad Marienberger Schulen
Eine gute Nachricht erhielt Bürgermeister Andreas Heidrich zuletzt von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz in Form eines Zuwendungsbescheids. Es handelt sich dabei um einen Zuschuss des Bundes im Rahmen des Sofortausstattungsprogramms aus dem Digitalpakt zur Beschaffung von schulgebundenen mobilen Endgeräten zum Verleih an Schülerinnen und Schüler, denen für den digitalen Unterricht keine geeigneten Endgeräte im häuslichen Umfeld zur Verfügung stehen.
Die erste Tranche der Tablets ist inzwischen bei der Wolfsteinschule eingetroffen und wird bereits rege genutzt. Angelo Rexhausen (links) und Thomas Metz von der IT-Abteilung der Verbandsgemeindeverwaltung Bad Marienberg arbeiten mit Hochdruck an der Einrichtung der gelieferten Geräte. Foto: VerbandsgemeindeverwaltungBad Marienberg. Über das Sofortausstattungsprogramm stellt der Bund 500 Millionen Euro zur Beschaffung zusätzlicher Laptops, Notebooks und Tablets zur Verfügung. Hiervon entfallen rund rund 72.000 Euro auf den Schulträger Verbandsgemeinde Bad Marienberg. Zusätzlich wird die Förderung vom Land um rund 18.000 Euro aufgestockt.

Diese Mittel nutzt die Verbandsgemeinde, um 176 Tablets mit dem benötigten Zubehör, wie zum Beispiel Hüllen und speziellen Ladekoffern für ihre Schulen bereit zu stellen und stellte dazu zusätzlich Eigenmittel in Höhe von 4.800 Euro bereit.

Die Marie-Curie-Realschule plus sowie die Wolfsteinschule in Bad Marienberg erhalten 56 beziehungsweise 40 Tablets. Die Grundschulen Hof, Neunkhausen, Nistertal und Unnau dürfen sich über jeweils 20 zusätzliche Tablets freuen. Die Endgeräte werden unentgeltlich an Schülerinnen und Schüler verliehen, die privat keine Möglichkeiten zur Teilnahme am digitalen Unterricht haben, können aber auch im Präsenzunterricht genutzt werden. (PM)
Nachricht vom 26.10.2020 www.ww-kurier.de