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Westerwaldkreis ist Warnstufe rot – Inzidenzwert 61,9
Das Land Rheinland-Pfalz meldet am Sonntag, den 25. Oktober 817 bestätigte Corona-Fälle im Kreis. Der Inzidenzwert steigt auf 61,9 und befindet sich damit im Bereich der Warnstufe „rot“. Landrat Achim Schwickert kündigt für die kommende Woche einschneidende Maßnahmen an.
Montabaur. Der deutschlandweite Trend hat ebenso wie Rheinland-Pfalz nun auch den Westerwaldkreis erfasst. Die Infektionszahlen steigen stark an und der Inzidenzwert kletterte stetig und hat nun 61,9 im Westerwaldkreis erreicht. Damit liegt er im Warnbereich „rot“.

Das Land hat bereits ab Montag, den 26. Oktober verschärfte Maßnahmen erlassen, die auch für den Westerwaldkreis gelten. So dürfen private Feierlichkeiten „in angemieteten oder zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten oder Flächen“ nur noch mit maximal 25 insgesamt anwesenden Personen stattfinden.

Das Überschreiten der 7-Tage-Inzidenzwerte ist ein Warn- und Gefahrenhinweis, der keine Automatismen auslöst. Vielmehr ist im konkreten Einzelfall zu prüfen, welche erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen sind. Hierbei ist auch zu berücksichtigen, ob die Fälle auf ein eingrenzbares Geschehen zurückzuführen sind. Landrat Achim Schwickert kündigt für die kommende Woche einschneidende Maßnahmen an. Details sind aktuell noch nicht bekannt. Er hatte sich bereits in der vergangenen Woche mit einem eindringlichen Appell an die Bevölkerung gewandt.


Hier geht es zur Corona-Übersicht des Landes. In Rheinland-Pfalz gilt eine Quarantänepflicht für alle Einreisenden aus Risikogebieten im Ausland. Personen, die aus einer Risikoregion nach Rheinland-Pfalz einreisen, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise in eine 14-tägige Quarantäne zu begeben, beim zuständigen Gesundheitsamt zu melden und dort auch Angaben über mögliche Symptome und einen Test zu machen. Die Quarantänepflicht gilt nicht für Personen auf der Durchreise. Eine Übersicht über die Risikogebiete finden Sie hier.




 
Nachricht vom 24.10.2020 www.ww-kurier.de