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Bezirksdelegiertenversammlung des Bezirksverbandes Marienstatt
Am Samstag, 10. Oktober, fand die jährliche Bezirksdelegiertenversammlung des Bezirksverbandes Marienstatt im Selbacher Schützenhaus statt. Auf die Begrüßung folgte der Bericht des Bezirksbundesmeisters Jörg Gehrmann, der betonte, wie die Coronazeit das Schützenwesen verändert hat.
Selbach. Der Ausblick auf das Schützenwesen nach der Pandemie sei unklar, es seien neue Ideen und Strukturen sowie neue Festgestaltungen gefragt, so Gehrmann weiter. Das Schützenwesen befindet sich in einem positiven Prozess der Modernisierung, der weiter vorangetrieben werden muss. Weiterhin ist es dazu fähig, nach der Pandemie die Menschen wieder zusammenzubringen. Am wichtigsten ist laut Gehrmann auch in dieser Zeit die Unterstützung der Jugend.

Auf den Bericht des Bezirksbundesmeisters folgten Berichte der Kasse und des Bezirksschießmeisters sowie des Jungschützenmeisters. Aufgrund der aktuellen Lage fielen diese Berichte alle etwas kürzer aus als sonst. Trotzdem konnte in allen Bereichen eine weitgehend positive Bilanz gezogen werden.

In den anschließenden Wahlen wurde der Bezirksvorstand zum Teil neu besetzt. Bezirksbundesmeister Jörg Gehrmann wurde erneut gewählt, ebenso wie sein Stellvertreter und die erste Kassiererin, der erste Schießmeister und die erste Geschäftsführerin sowie der Bezirksarchivar. Neu in den Vorstand gewählt wurden André Rödder (2. Kassierer) und Torsten Böcking (2. Geschäftsführer). Der Posten des zweiten Schießmeisters ist vakant. Neu gewählt wurden außerdem zwei Kassenprüfer (Johannes Marciniak und Thomas Herrmann), die nun Thomas Schilling unterstützen, der erneut gewählt wurde.

Aus der Vorstandsarbeit verabschiedet wurden Johannes Marciniak, Norbert Lichtenthäler und Olaf Schätzchen. Jörg Gehrmann war es an dieser Stelle besonders wichtig, seinen langjährigen Kollegen von Herzen zu danken und ihnen Präsente zu überreichen.
Im weiteren Verlauf stimmte die Versammlung für die satzungs- und coronabedingte Verschiebung der nächsten Bezirksdelegiertenversammlung. Diese findet nun im Sommer 2021, statt ursprünglich im Frühjahr, statt.

Zum Abschluss wandte sich Bezirkspräses Pfarrer Reuschenbach mit einem Impuls aus der Feder von Thomas Harlik an die Versammlung. Im Text Christentum in Zeiten der Krankheit wird unter anderem das Zitat des Papstes aufgegriffen, nach welchem die Kirche ein Feldlazarett sei. Reuschenbach erklärter, dass Gott als Kraftquelle der solidarischen Liebe, nicht als zorniger Regisseur wahrgenommen werden sollte. Im Sinne des Leitsatzes der deutschen Schützenbruderschaften Für Glaube, Sitte und Heimat wurde die Versammlung mit einem Gebet für den heiligen Sebastian beendet.

Die Versammlung fand unter allen notwendigen Hygienevorschriften im belüfteten Schützenhaus in Selbach statt. Die Teilnehmerzahl war auf 35 reduziert und das Hygienekonzept zusammen mit dem Gesundheitsamt ausgearbeitet worden. (PM)
Nachricht vom 18.10.2020 www.ww-kurier.de