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Krankenhausgeschäftsführer im Dialog mit Patienten
Medizin nah am Menschen: diesem Grundsatz hat sich die Krankenhausgesellschaft St. Vincenz verschrieben. Um jenem Leitgedanken gerecht zu werden, sind neben Siegeln und Zertifikaten, welche die Qualität des Krankenhauses bestätigen, vor allem die Meinungen derjenigen entscheidend, die das Krankenhaus aus den verschiedensten Gründen aufsuchen: die Patient/innen.

Holger Buß im Gespräch mit Guido Wernert, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft (links). Foto: privatLimburg. Jemand, der unterschiedliche Fachabteilungen im St. Vincenz aus erster Hand erlebt hat, ist Holger Buß. Im Gespräch mit Guido Wernert, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft, berichtet der Elektroniker aus Niederselters nun, welche Erfahrungen er im St. Vincenz gemacht hat und stellt dem Krankenhaus ein durchweg positives Zeugnis aus. Vor allem die strukturierten Abläufe in der Zentralen Notaufnahme hebt der 53-Jährige lobend hervor: Nach einer Verbrennung der Hand musste Buß vor einigen Jahren die Notaufnahme auf dem Schafsberg aufsuchen. Obwohl der Wartebereich gut gefüllt war, wurde er bereits nach kurzer Wartezeit behandelt: „Man konnte merken, dass das Triage-System in den Abläufen der Notaufnahme fest verankert ist. Die Patient/innen dort werden nach Dringlichkeit der Verletzung behandelt und nicht nach Ankunftszeit oder gar Versichertenstatus. Bei mir wurde schnell eingeschätzt, dass meine Verletzung so erheblich war, dass mit der Behandlung nicht gewartet werden konnte und so wurde ich anderen Patient/innen dann vorgezogen.“

Dass sich die Abläufe in der Notaufnahme seitdem noch einmal verbessert hätten, berichtete Wernert daraufhin und präsentierte stolz im Anschluss an das Gespräch die „neue“ Notaufnahme im Talbau der Klinik. Der Umzug dorthin vor zwei Jahren habe Raum für den Ausbau des Notfallstandorts geschaffen und ermögliche eine optimale Anbindung an die medizintechnischen Versorgungseinrichtungen des Hauptgebäudes – so könnten Notfälle heutzutage noch schneller behandelt werden.

Neben der Notaufnahme attestierte Buß auch der Strahlentherapie aufgrund seiner Erfahrungen gut organisierte Abläufe: „Vergangenes Jahr musste ich aufgrund eines Tennisarms regelmäßig die Strahlentherapie am St. Vincenz aufsuchen. Trotz des doch eher unglücklichen Anlasses meiner Besuche, ist mir diese Erfahrung positiv in Erinnerung geblieben. Ich habe jederzeit unkompliziert Termine bekommen, die ich gut in meinen Arbeitsalltag im Schichtdienst integrieren konnte.“

Sogar seine Hochzeit hat Buß zu einem kleinen Teil dem St. Vincenz zu verdanken. Von starken Bauchschmerzen geplagt wurde er einige Tage vor dem geplanten Hochzeitstermin mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus auf dem Schafsberg gebracht. Rasch wurde bei ihm eine Magenschleimhautentzündung diagnostiziert, die schnell und unkompliziert behandelt wurde, sodass Buß schmerzfrei zum Traualtar schreiten konnte. Der Gastroenterologie am St. Vincenz stattet er seitdem in regelmäßigen Abständen Besuche zur Endoskopie ab. Auch hier ist er von der über die Jahre gleichbleibenden hohen Qualität überzeugt.

Aus seinem Freundeskreis konnte Buß berichten, dass das Limburger Krankenhaus seinem Ruf als kompetenter Partner in Sachen Gesundheit gerecht wird. Sowohl Ärzt/innen als auch der Pflege, aber auch Reinigungskräften und den Mitarbeiter/innen am Empfang sprach er sein Lob aus: „Ein Krankenhaus steht und fällt nicht mit einer einzelnen Berufsgruppe. Entscheidend ist das Zusammenspiel zwischen allen Mitarbeiter/innen. Ich möchte beispielsweise nicht in einem strahlend sauberen Zimmer liegen, dann aber unfreundlich behandelt werden.“ Im St. Vincenz passe alles zusammen. Jede Berufsgruppe leiste Außerordentliches, um das Gesamtkonzept Krankenhaus erfolgreich zu realisieren.

„Ich freue mich über das Lob und bin sehr glücklich darüber, dass die engagierte Arbeit der Vincenz-Mitarbeiter/innen auch so positiv in der Bevölkerung wahrgenommen wird“, fasste Wernert den Austausch zusammen. Getreu dem Namenspatron Vincenz von Paul „Wir sind niemals am Ziel, sondern immer auf dem Weg“ war es Wernert zum Abschluss jedoch auch wichtig, die Wünsche seines Gesprächspartners in Bezug auf das St. Vincenz zu erfahren. Wenig überraschte ihn dabei, dass Buß nach einiger Überlegung auf das Parkhaus zu sprechen kam. Die Parkplatzsituation auf dem Schafsberg sei für Patient/innen wie Mitarbeiter/innen angespannt. Auch für Wernert steht der Wunsch nach mehr Parkraum in Kliniknähe schon lange auf der Agenda - auch als Akzeptanz und Anerkennung der großen Leistung von Pflegekräften und Mediziner/innen, die rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr für die Gesundheitsversorgung der Region gerade stehen. (PM)
Nachricht vom 25.09.2020 www.ww-kurier.de