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Richtfest am Zentralen Pfarrbüro der Pfarrei Sankt Franziskus
Als hätte der Herrgott auch seine Freude an diesem Ereignis. Die Sonne lachte vom Himmel und eine illustre Schar Interessierter strahlten um die Wette beim Richtfest des Zentralen Pfarrbüros in Rennerod. Mit diesem Neubau soll alsbald, so Pfarrer Achim Sahl, das Provisorium Pfarrverwaltung abgelöst werden, das seit fünf Jahren im ehemaligen Pfarrhaus in Seck untergebracht ist.
Einsegnung des Bauwerkes vor einer großen Zuschauerzahl. Fotos: Willi SimonRennerod. Die Vorplanungen zogen sich über zwei Jahre hin und im Juni dieses Jahres wurde mit den Arbeiten am neuen Pfarrbüro begonnen. Pfarrer Sahl dankte zunächst allen am Neubau Beteiligten. Angefangen von den beauftragten Architekturbüros Schmidt in Betzdorf und Brendebach in Wissen, der Bauabteilung beim Bischöflichen Ordinariat in Limburg, den Baufirmen, dem Verwaltungsrat der Pfarrei, namentlich dem stellvertretenden Vorsitzenden Helmut Scherer, PGR und Ortsausschüssen und vielen Anderen, die zum bisherigen Gelingen beigeragen hatten. Letztendlich aber Gott dem Herrn und dem von ihm gesandten Jesus Christus. „Es war ein Feuer der Begeisterung, mit dem das Team zusammengearbeitet hat“, sagte Sahl. „Das Gebäude soll allen Gemeinden dienen, die der Pfarrei angehören und sternenförmig in die einzelnen Orte wirken“.

Den Richtspruch sprach Zimmerermeister Holger Weichel aus Selters. „Gesegnet sei das neue Haus und alle die da gehen ein und aus“. Traditionell erhebt der Zimmerman sein Glas „Du Glas zersplittre im Grund, geweiht sei dieses Haus zu Stund“.

Pfarrer Achim Sahl schloss eine kurze Andacht an, mit Lesung, Bitt- und Segensgebet. Mit Weihwasser besprengte und segnete er das Gebäude und alle Anwesenden. „Laß dieses Haus dienen dem Aufbau des Reiches Gottes“, schloss der Pfarrer. Es schloss sich, wie es gute Tradition ist und vielstimmig gesungen, das ‚Großer Gott wir loben dich‘ an, untermalt von Jagdhornbläser Michael Schmidt aus Rennerod. Fast schon symbolisch. Über der dem neuen Pfarrbüro gegenüberliegenden Häuserfrost an der Hauptstraße grüßt der Kirchturm von Sankt Hubertus in Rennerod zum Verwaltungsgebäude hin.

Dem kirchlichen Segen folgte die Einladung zu einem Imbiss mit ‚Wurst und Weck‘ und kühlen Getränken. Bauleiter Volker Kraft vom Architektenbüro Oliver Schmidt in Betzdorf führte aus, dass man mit dem Arbeiten am Pfarrbüro voll im Zeitplan liege und bislang alles reibungslos funktioniert habe. Wenn alles glatt verliefe, könne der angedachte Fertigstellungstermin im Frühjahr 2021 eingehalten werden. Willi Simon
       
 
Nachricht vom 17.09.2020 www.ww-kurier.de