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Nachricht vom 16.09.2020
Region
In Hilgert muss Panzergranate gesprengt werden
In der Gemarkung Hilgert wurde eine Panzergranate gefunden, die am kommenden Sonntag, 20. September, um 11 Uhr kontrolliert gesprengt werden muss. Dazu müssen ab 9 Uhr Teile der Ortsgemeinde Hilgert evakuiert werden.
SymbolfotoHilgert. Folgende Abschnitte sind von der Evakuierung betroffen:
Die gesamten Straßen : Wiesenweg, Südstraße, Im Borngarten
Straßen mit einzelnen Hausnummern: Am Sportplatz 1-5, Waldstr. 1-15, Im Auengarten 1-3, Schulstr. 14-26, Höhenstr. 1-10, Rheinstr. 2, 4, 6, 9, Hauptstr. 2-25, Pfeifenbäckerhalle, Grillhütte sowie der Sportplatz in Hilgert. Die betroffene Bevölkerung wird gebeten das Evakuierungsgebiet am Sonntag bis 9 Uhr zu verlassen. Nach Abschluss der Evakuierung erfolgt die Sprengung der Granate.

In den abgesperrten Bereich darf ab 9 Uhr nicht mehr eingefahren werden und sich bis zum Zeitpunkt der Entwarnung niemand aufhalten. Die Landesstraße L 307 wird ab 11 Uhr zwischen der Einmündung „Hauptstraße Hilgert“ und der Einmündung „Hochstraße Ransbach-Baumbach“ gesperrt. Die Sicherheitszone wird durch Kräfte der Polizei sowie der Feuerwehr kontrolliert.

„Bitte verschließen Sie Ihre Häuser/Wohnungen und schließen Sie die Fenster. Verlassen Sie das Gebiet und begeben Sie sich im Bedarfsfall zu der eingerichteten Betreuungsstelle an der Sonnenfeldschule in Hilgert.

Sofern eine Pflegebedürftigkeit besteht oder Sie das Haus nicht eigenständig verlassen können, melden Sie sich bitte bis Freitag, 18. September um 12 Uhr unter der nachfolgend genannten Telefonnummer bei der Verbandsgemeindeverwaltung Höhr-Grenzhausen: 02624/104-144

Sofern bei Ihnen der Verdacht auf eine Erkrankung an dem Corona-Virus oder eine angeordnete Quarantäne für den Evakuierungstag vorliegen sollte, nehmen Sie bitte ebenfalls telefonisch Kontakt zu der vorstehenden Telefonnummer auf.

Die Entwarnung wird durch ein Sirenensignal, die Warn-App KATWARN und über das Internetangebot der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen, www.hoehr-grenzhausen.de, übermittelt.

Bei der Sprengung ist weder mit einer spürbaren Druckwelle, noch mit umherfliegenden Splittern oder einem besonders lauten Knallgeräusch zu rechnen. Die Aktion dient Ihrer Sicherheit, deshalb bitten wir Sie, sich an die Anweisungen der Polizei und der Feuerwehr zu halten!“, erklärt die Kreisverwaltung.

Weitere Informationen erhalten Sie hier. (PM)

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