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WWV Bad Marienberg wanderte auf dem Wasser-Erlebnis-Pfad
Der Wanderweg startete für die Mitglieder des Westerwaldvereins in der Nähe des Hopfengartens der Hachenburger Brauerei und führte die Wanderer auf einem schmalen Pfad in Richtung Gehlert. Sie kamen an einigen Wasserhochbehältern der VG Hachenburg vorbei und konnten sich auf den Schautafeln über die zentrale Wasserversorgung informieren.
WWV Bad Marienberg auf dem Wasser-Erlebnis-Pfad. Fotos: privatBad Marienberg. Hier erfuhren die Bad Marienberger auch, wo das Brauwasser der Westerwald Brauerei herkommt. Mit moderatem Anstieg ging es überwiegend durch Laubwald, bis die Gruppe Gut Neuhof erreichte. Nun war es bis zum Gräbersberg nicht mehr weit. Am Aussichtsturm legten die Wanderer eine Rast ein. Dann folgten sie dem Weg Richtung Alpenrod, bevor sie am Parkplatz abbogen und am Waldrand den Baggersee beim Dickenhahn erreichten, der mit grünlichem Wasser gefüllt ist. Es gab Ahs und Ohs und viele waren vom Anblick überrascht, da nur wenige bisher überhaupt wussten, dass es hier in der Nähe von Alpenrod Tageabbaugebiete für Kaolin (weiße Tonerde) gegeben hat.

Auf einem kurzen Abstecher, konnten sie einen Blick in die heute noch aktive Abbaugrube werfen. Unterwegs konnten die Wanderer in Augenschein nehmen, wie viel schon von unserem heimischen Wald verschwunden ist und wie viele kranke Fichten noch auf das Abholzen warten. Es macht einen schon traurig zu sehen, wie schlecht es dem Wald geht.

Ab Gut Neuhof war der WWV wieder auf der Alten Poststraße. Von hier aus ging es fast nur noch bergab und schon bald erreichten die Wanderer des Westerwalfvereins Bad Marienberg wieder den Ausgangspunkt. (Margot Wagner)
 
Nachricht vom 05.09.2020 www.ww-kurier.de