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Politik
Schulsteckbriefe für Eltern und 90 Tablets zur Ausleihe für Schulkinder
Das Schulleben unter dem Eindruck der Corona-Pandemie hat sich seit Mitte März dieses Jahres so schnell und gravierend verändert, wie nie vorher erlebt. Auf die komplette Beendigung des Präsenzunterrichts folgten eine Teilöffnung und jetzt – seit das Schuljahr 2020/2021 begonnen hat – die Rückkehr aller Schulkinder in die Klassen und den Regelschulbetrieb.
Tablets für Schülerinnen und Schüler. Foto: VG HachenburgHachenburg. Eine stabile Normalität gibt es allerdings noch nicht. Konzepte für den Fall der Fälle liegen in verschiedenen Ausbaustufen an allen Schulen vor. Auch die Option, dass Unterricht ausschließlich als Fernunterricht erteilt wird, ist eine Variante, von der allerdings niemand hofft, dass sie zum Einsatz kommen muss.

Erfahrungen mit der Erteilung digitalen Unterrichts haben alle Schulen der Verbandsgemeinde Hachenburg bereits gemacht. Hierbei hat sich gezeigt, dass es keineswegs in jedem Haushalt hierzu vollständig ausgestattete Endgeräte wie Notebooks oder Tablets gibt.

Daher hat die Verbandsgemeinde Hachenburg als Schulträger ein ergänzendes Förderprogramm zum "DigitalPakt Schule" in Anspruch genommen. Für die Grundschulen in der Verbandsgemeinde Hachenburg wurde eine Zuweisung von rund 36.500 Euro generiert.

Mit diesem Geld wurden vom Schulträger Tablets erworben, die entsprechend der Schülerzahl den Schulen zur Ausleihe vor Ort an Schulkinder ermöglicht, bei denen es aus schulischer Sicht einen Bedarf hierzu gibt. Über einen bestehenden Rahmenvertrag des Landes wurde mit einer Eilentscheidung die Lieferung von 90 Tablets beauftragt, die hoffentlich bald an die Schulen weitergegeben werden können.

Ein weiteres Novum zum Start des Schuljahres sind die „Schulsteckbriefe“, die inzwischen für alle Schulen vorliegen. Hier werden in Kurzform die pädagogischen Grundsätze der Schulen aber auch die eingesetzten Mittel und wesentlichen Investitionen vorgestellt, um Eltern umfassend über die für das Kind gewählte Schule zu informieren.

Wer Interesse an weiterführenden Informationen hat, kann sich gern unter 02662/801-150 bei Frau Emmerich melden. (PM)
Nachricht vom 31.08.2020 www.ww-kurier.de