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So geht „Sommerferien“ – Freizeiten in der „Zweiten Heimat“
Was seit Jahren selbstverständlich als die vielleicht „schönsten beiden Wochen im Jahr“ in den Sommerferien in der Waldfreizeit des Jugend- und Kulturzentrums „Zweite Heimat“ als Ferienfreizeit durchgeführt wird, stand in diesem Jahr plötzlich vor ganz besonderen Herausforderungen. „Corona“ hatte bereits die Osterferienfreizeit ausfallen lassen und im Hinblick auf die weitere Entwicklung sah sich das Team in der „Zweiten Heimat“ vor völlig neue Herausforderungen gestellt.
Eiszeit im Sommerferienlager. Fotos: VeranstalterHöhr-Grenzhausen. Aber die „Zweite Heimat“ wäre nicht die „Zweite Heimat“, wenn den Mitarbeitern nicht auch in diesen schwierigen Zeiten dafür eine Lösung unter Einhaltung der aktuellen Corona-Vorschriften eingefallen wäre. Und so konnten eben letztlich doch rund 120 Kinder in diesem Jahr auf sogar drei Wochen verteilt an zwei verschiedenen Standorten mit festen Betreuerteams ihre Ferienfreizeit verbringen – und das wie gewohnt mit jeder Menge Spaß, Abenteuer und Freunden.

Im Wald an der Grillhütte am Flürchen ging es wie gewohnt morgens los und der Wald als großer Abenteuerspielplatz wurde zum dreiwöchigen Ferienlager. Neben dem tollen Programm, dass das Team sich zum Thema „Märchen“ ausgedacht hatte, bot das Waldareal jede Menge Abenteuer- und Erlebnisraum. Gleichzeitig wurde im Jugendhaus auch „outdoor“, nämlich im großen Hof und Garten die zweite Gruppe herzlich in Empfang genommen und konnte auch dort eine tolle Ferienzeit verbringen. Den Waldtag am Sängerplatz ließ sich natürlich auch diese Gruppe nicht nehmen.

Ein großer Dank gilt den wirklich tollen Kindern, die mit ihrem Verhalten und ihrer Freude dazu beigetragen haben, dass sich die Freizeiten ein wenig „wie immer“ angefühlt haben und alle Vorschriften so souverän eingehalten wurden. Das Jugendhaus bedankt sich ebenso bei den Eltern, die viel Verständnis für Änderungen aufgebracht haben und auch mit ihrem Verhalten dazu beigetragen haben, dass die Freizeiten durchgeführt werden konnten. Ein ganz besonderer Dank geht an das „Gasthaus Till Eulenspiegel“ und den Inhaber Guido Kröff, der die Kinder und das Team täglich hervorragend bekocht hat. Ein weiteres großes Dankeschön gilt dem Team der Zugbrücke Grenzau rund um Olaf Gstettner, die es sich in diesem Jahr nicht haben nehmen lassen, mit einem außergewöhnlichen Sponsoring, die Freizeit zu versüßen. Alle Gruppen wurden dreimal wöchentlich mit den tollsten Nachtischkreationen versorgt. So durfte selbst gemachtes Eis, Mousse au chocolat mit Kinderbueno, Obstspiesse und vieles mehr nicht fehlen und spätestens an dem Punkt war dann allen immer klar: „So geht Sommerferien.“ (PM)
 
Nachricht vom 28.08.2020 www.ww-kurier.de