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Kultur
Kulturpreis Westerwald für Christine Klein und Museumsverein Westerburg
Vor sieben Jahren riefen die sieben Service-Clubs im Westerwald – die Lions Clubs Altenkirchen-Friedrich Wilhelm Raiffeisen, Bad Marienberg, Montabaur-Hachenburg, Montabaur Mons-Tabor und Westerwald sowie die beiden Rotary Clubs Montabaur und Westerwald – den Kulturpreis Westerwald ins Leben. Seither wird er alle zwei Jahre ausgelobt und ist mit 3.000 Euro dotiert.
Von links: Achim Öchsner (stellvertretend für das Kulturgut Hirtscheid), Gisela Scheerer (vom Museumsverein „anno dazumal“, der auch das Heimat- und Trachtenmuseum Westerburg führt), Christine Klein,Gottfried Meyer, Dr. Ulrike Fuchs, Martin Fries (Mitglieder der Service Clubs)Westerburg. Die fachkundige Jury – neu mit dabei: Johannes Schmidt, seines Zeichens Westerburger Kulturreferent – hat nach reiflicher Überlegung und Beratung in diesem Jahr den Preis an das Heimat- und Trachtenmuseum Westerburg vergeben. Es ist das einzige Trachtenmuseum in Rheinland-Pfalz und beherbergt zahlreiche „alte Schätzchen“ aus Westerburg und Umgebung. Neben mehreren Originaltrachten aus verschiedenen europäischen Ländern werden über 150 Trachten in Kleinformat gezeigt.

Während Gottfried Meyer zunächst die Fakten des Kulturpreises erläuterte, fand Dr. Ulrike Fuchs im Anschluss während der Ehrung im Rondell der Verbandsgemeindeverwaltung Westerburg passende Worte für Christine Klein und ihr Lebenswerk.

Die Preisvergabe solle zugleich auch in die Zukunft gerichtet einen Beitrag für den Erhalt des Museums und für die Erarbeitung eines Konzeptes leisten, das das kompetente Wissen von Christine Klein über die handwerklichen Techniken der Trachtenherstellung ebenso konserviert wie die ausgestellten Exponate. Ziel sei es, dass die Besucher eines Tages auch ohne Christine Klein das Museum besuchen können und dennoch ihr Wissen weitergegeben wird.

Neben dem Trachtenmuseum gab es noch zwei besondere Anerkennungen für das Kulturgut Hirtscheid (Bea Binder und Achim Öchsner) und den Westerwälder Chorverband für deren jeweilige wertvolle Kulturarbeit. (Doris Kohlhas)

Nachricht vom 13.08.2020 www.ww-kurier.de