WW-Kurier
Ihre Internetzeitung für den Westerwaldkreis
Region
Umfangreiches Spektrum operativer und konservativer Urologie
Die etablierte Abteilung Urologie im Evang. Krankenhaus Dierdorf/Selters (KHDS) wird seit April gemeinschaftlich von den beiden Chefärzten Dr. med. Gert Schindler und Dr. med. Alexander Höinghaus geführt. Die sich ergänzenden individuellen Leistungsspektren der beiden Urologen in Kombination mit dem Einsatz modernster Medizin- und Operationstechnik sind charakteristisch für die Leistungsfähigkeit der Abteilung.
Chefarzt Dr. med. Alexander Höinghaus (links) und Chefarzt  Dr. med. Gert Schindler bieten ein umfangreiches Spektrum operativer und konservativer Urologie. Foto: KHDSDierdorf/Selters. Grundsätzlich ist die Urologie ist ein chirurgisches Fach. „Da der Trend zur sogenannten narbenlosen Chirurgie in allen Disziplinen Einzug erhält, nutzen wir in der Urologie am KHDS bei nahezu allen urologischen Operationen einen minimalen invasiven Zugang – die so genannten Schlüsselloch-Chirurgie“, so Dr. Gert Schindler. „Unser minimalinvasiver Schwerpunkt besteht aus Laparoskopie, Retroperitoneoskopie und Eingriffen durch die Harnröhre“, erklärt der Mediziner weiter.

Fusionsbiopsie – High Tech im Westerwald
Seit Neuestem verfügt die Urologie in Dierdorf über die Möglichkeit, eine kombinierte MRT/Ultraschall Fusionsbiopsie der Prostata durchzuführen. Durch den Einsatz modernster Technik bei der Fusionsbiopsie werden die visuellen Informationen der hochauflösenden Magnetresonanztomographie genutzt, um suspekte Bereiche in der Prostata zu identifizieren. In einem zweiten Schritt werden aus diesen Arealen ultraschallgesteuert gezielt Biopsien entnommen, um damit eine definitive Diagnose zu bekommen „Diese ambulante Untersuchung wird in unserer Praxis in Lokalanästhesie durchgeführt und dient zur Diagnose des behandlungsrelevanten Prostatakarzinoms in etwa 80 Prozent der Fälle“, erläutert Dr. Alexander Höinghaus. „Somit können wir nicht relevante Befunde ausgrenzen und bieten Diagnose, Therapie und Nachsorge aus einer Hand“, so der Urologe weiter.

Die beiden Chefärzte der Urologie im KHDS ergänzen sich in ihren individuellen Leistungsspektren und nutzen modernste Technik für eine umfangreiche fachurologische Versorgung, das spiegelt sich auch in dem engen Austausch mit niedergelassenen Medizinern sowie Instituten im gesamten Kreis Neuwied sowie dem Westerwaldkreis wider. (PM)
Nachricht vom 21.06.2020 www.ww-kurier.de