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Gaumenfreuden wachsen im Westerwald
Heikes Hobby: Mit allen Sinnen genießen. Das Experiment mit tropischen Früchten ist geglückt. „Geht nicht, gibt’s nicht“… ein Wahlspruch von Heike Stoll hat sich auch diesmal bestätigt.
Fotos: privatAtzelgift. Als Tochter eines ehemaligen Gastwirts aus Astert hat Heike schon von Kindes Beinen an gelernt was Arbeiten heißt. Vor allen Dingen sich selbst treu bleiben und trotz der vielen Arbeit das Leben in vollen Zügen zu genießen. Die ausgebildete Hotelfachfrau hat die Phase der Vergangenheit - den Westerwald als beliebte Urlaubsregion zu vermarkten - immer voll unterstützt. In verschiedenen Hotels, später im elterlichen Betrieb und selbständig und nun schon seit vielen Jahren im Hotelbereich der Fachhochschule der Deutschen Bundesbank auf Schloss Hachenburg.

Dort arbeitet auch ihr Ehemann Frank als Chefkoch. „Freunde in Lukull“ sind beide und haben seit dem vergangenen Jahr versucht exotische Früchte in ihrem eigenen Hausgarten in Atzelgift zu züchten… mit Erfolg!

„Charentaismelonen“ mit dem unvergleichlichen Geschmack waren bereits im vergangenen Jahr angewachsen und überraschten nicht nur die Nachbarn. Dieser Ernteerfolg machte in Klasse und Quantität so viel Freude, dass dieses Experiment weiter geführt werden sollte, darin waren sich die Beiden einig. Und siehe da, in diesem Jahr haben die beiden Limettensträucher so viele Blüten angesetzt und zum Teil auch schon viele gesunde Früchte, dass mit einer guten Ernte zu rechnen ist.

Und was ist für das Jahr 2021 geplant? „Eventuell Bananen?“, scherzte Heike und wer sie kennt, schließt das nicht aus.

Heike Stoll ist nicht nur in ihrem Beruf als Hotelfachfrau engagiert. Sie ist auch nebenberuflich in einem Immobilienbüro tätig. Neben ihren Aktivitäten als erfolgreiche Gärtnerin findet sie auch noch genug Zeit für ehrenamtliche Tätigkeiten in der Kirmesgesellschaft Astert. Sie gehört zu den wenigen, die sich unentgeltlich in der Flüchtlingshilfe unermüdlich einsetzen und hat so manchen Erfolg zu verzeichnen, bei der Suche nach Lehr- und Ausbildungsstätten.

Damit nicht genug für eine Power-Frau. Auch die Muse hat sie geküsst. malen, töpfern, künstlerisches Gestalten, all diese Dinge fliegen ihr nur zu… wenn es ihre Zeit erlaubt.
repa
     
Nachricht vom 18.05.2020 www.ww-kurier.de