WW-Kurier
Ihre Internetzeitung für den Westerwaldkreis
Region
„Wir Westerwälder“ im Dialog mit Vertretern der Landwirtschaft in der Region
Schon Anfang März trafen sich auf Einladung der Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder“ die Landräte der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis, Dr. Peter Enders (AK), Achim Hallerbach (NR) und Achim Schwickert (WW) gemeinsam mit den drei Vorsitzenden der Kreisbauernverbände, deren Geschäftsführer und den Vertretern der unteren Landwirtschafsbehörden zum einem offenen Gedankenaustausch.
Im konstruktiven Dialog zur Verbesserung der Situation der Landwirtschaft in der Region Westerwald. Bild vom 5.März 2020: prDierdorf. Ob Düngeverordnung, Ausweisung von Ausgleichsflächen, Hofnachfolge, Klimaschutz, Vermarktung heimischer Produkte, das Tierwohl, Nitratbelastung…, die Themen, die die Landwirte in der Region beschäftigen sind gleich. So berichten die Vorsitzenden des Kreis Bauernverbände Matthias Müller (AK), Ulrich Schreiber (NR) und Josef Schwan, die ebenfalls auf Kreisebene zusammen arbeiten, über die aktuelle Situation der Landwirtschaft in ihren Kreisgebieten.

„Wir stehen im Spannungsfeld zwischen den gesetzlichen Vorgaben, den gesellschaftlichen Ansprüchen und betrieblichen Gegebenheiten“, erklären die Vertreter der Landwirte in der Region. So macht es Sinn, Kräfte zu bündeln und gemeinsame Problemlösungen zu finden. Aus diesem Grund führte man gemeinsam in der Geschäftsstelle einen konstruktiven Dialog, der von den Ansprechpartnern der Fachämter in den Kreisverwaltungen, durch Information aus den Behörden, abgerundet wurde.

„Die Landwirtschaft ist seit Jahrhunderten ein unverzichtbarer Teil im Westerwald. Unser Ziel ist es, dafür zu sorgen, dass dies auch so bleibt“, sind sich die Landräte der drei kooperierenden Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis, Dr. Peter Enders, Achim Hallerbach und Achim Schwickert einig.

In einem ersten Arbeitsgespräch im Sommer, zu dem auch die Landfrauen, die Jägerschaft und die Imker der Region eingeladen werden, will man gemeinsam konkrete Projekte zu Ideen wie Präsentkörbe mit regionalen Produkten, Zusammenarbeit zwischen Kindergärten und Schulen mit den Lernorten Bauernhof, Beratung in der Ausweisung von Ausgleichsflächen entwickeln. (PM)
Nachricht vom 17.05.2020 www.ww-kurier.de