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Sattelzug mit Schüttgut kippt auf A 48 um
Am Montag, 10. Februar, um 16:18 Uhr, befuhr ein Sattelzug mit Schüttgut die Autobahn A 48 vom Autobahndreieck Dernbach kommend in Fahrtrichtung Koblenz. Vermutlich wegen eines Reifenplatzers geriet der Sattelzug beladen mit Ton außer Kontrolle und kippte in Richtung Mittelschutzplanke um. Dies berichtet die Autobahnpolizei Montabaur. Eine Person wurde schwer verletzt, zwei weitere Menschen leicht.
Fotos und Videos: Uwe SchumannRansbach-Baumbach. Das Schüttgut, es handelte sich um Ton, ergoss sich bei dem Unfall auf den linken Fahrstreifen der Gegenfahrbahn. Ein auf diesem Fahrstreifen befindlicher PKW fuhr in das Schüttgut. Der Fahrer des Mercedes G-Klasse, wurde dabei durch ein durch die Windschutzscheibe schlagendes Trümmerteil schwer aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Der Fahrer der G-Klasse verlor beim Aufprall des Trümmerteils die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß mit einem weiteren PKW zusammen. Der Fahrer dieses Mini wurde bei dem Aufprall leicht verletzt und sein Fahrzeug beschädigt.

Der Mercedes-Fahrer wurde dadurch den Unfall kurzfristig in seinem PKW eingeschlossen, konnte aber durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr gerettet werden. Der Mercedes wurde stark beschädigt. Der Rettungshubschrauber war kurzfristig im Einsatz. Der Fahrer des LKW wurde nur leicht verletzt.

Die Autobahn A 48 ist derzeit (Stand 18 Uhr) wegen der Bergung des Sattelzuges noch voll gesperrt. Die Autobahnmeistereien Montabaur und Ammerich, sowie die große Anzahl von Kräften der freiwilligen Feuerwehren, sind teils noch im Einsatz.

Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich der Autobahn 48 weiträumig zu umfahren. Die Sperrung zwischen Höhr-Grenzhausen und dem Autobahndreieck dauert zur Bergung des LKW und des Schüttgutes wahrscheinlich bis weit in die Abendstunden an, so die Information durch die Polizei. Den entstandene Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei im sechsstelligen Bereich.
PM/woti

Video von der Einsatzstelle




Video von den Bergungsarbeiten


       
       
Nachricht vom 09.02.2020 www.ww-kurier.de