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Auf ein Neues! – Neujahrsempfang im Herz-Jesu-Krankenhaus
Ein launiger Fachvortrag zur Patientenkommunikation, Cellomusik auf hohem Niveau und nach abgeschlossener Insolvenz ein optimistischer Blick in die Zukunft – das kennzeichnete den Neujahrsempfang des Dernbacher Krankenhauses.
Prof Dr Volkenandt beim Neujahrsempfang des Herz-Jesu-Krankenhauses. Foto: privatDernbach. „Woher kommt es, dass Sie das sagen?" Mit diesem einfachen Satz können Ärzte die Kommunikation mit ihren Patienten deutlich verbessern. So eine der Kernaussagen des Fachvortrags von Prof. Dr. Matthias Volkenandt. Im vollbesetzten Katharina-Kasper-Saal des Herz-Jesu-Krankenhauses Dernbach brachte der Mediziner und Theologe am gestrigen Mittwoch geladenen Gästen aus Medizin, Pflege und Verwaltung des Krankenhauses die Bedeutung des aktiven Zuhörens nahe. Wichtig sei nicht nur das Fachliche, sondern vor allem Empathie gegenüber den Patienten, so Matthias Volkenandt.

Empathie und vor allem Dankbarkeit spiegelten sich auch in den Grußworten des Abends. Manfred Sunderhaus, Geschäftsführer der Katharina Kasper ViaSalus GmbH, die Trägerin des Krankenhauses ist, dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz im vergangenen Jahr, das durch die Insolvenz in Eigenverwaltung geprägt war. Die größten Hürden seien überwunden und er sehe optimistisch in die Zukunft des Krankenhauses, so Manfred Sunderhaus.

Der Ärztliche Direktor des Krankenhauses, Dr. Christoph Lerchen, gab als Credo „Auf ein Neues!" aus. Der Satz gelte nicht nur für das gerade begonnene Jahr, auch das Krankenhaus befinde sich nach der schwierigen Zeit wieder im Aufwind. Dieser Einschätzung schloss sich auch die Kaufmännische Direktorin Carmen Elschner in ihrem Grußwort an die Gäste an. Sie dankte auch den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten in der Region für ihre Treue und Unterstützung.

Musikalisch untermalt wurde der Abend vom großen Cello-Quartett des Landesmusikgymnasiums Rheinland-Pfalz aus Montabaur. (PM)
Nachricht vom 30.01.2020 www.ww-kurier.de