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Wirtschaft
Beliebter Neujahrsempfang der Sparkasse Westerwald-Sieg in Altenkirchen
Dem alljährlichen Neujahrsempfang der Sparkasse Westerwald-Sieg folgen Kunden und Mitarbeiter gern. So empfing der Vorstand der Bank, Dr. Andreas Reingen, Andreas Görg und Michael Bug am Freitag, 10. Januar rund sechshundert Besucher in der geräumigen Kundenhalle der Geschäftsstelle Altenkirchen alle persönlich per Handschlag.
Von links: Michael Bug, Landrat Achim Schwickert, Dr. Andreas Reingen, Landrat Dr. Peter Enders und Andreas Görg stoßen auf das neue Jahr an. Fotos: Wolfgang Tischler
Video: RS-MediaAltenkirchen. In seiner offiziellen Begrüßung konnte Dr. Andreas Reingen zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft begrüßen, darunter als Ehrengäste den ehemaligen Landrat des Kreises Altenkirchen, Dr. Alfred Beth und den ehemaligen Vorstand der Kreissparkasse, Frank Sander.

Im Rückblick auf das Geschäftsjahr 2019 zog Dr. Reingen eine positive Bilanz, da die Bilanzsumme der Sparkasse Westerwald-Sieg um beachtliche 204 Millionen Euro auf 3.473 Millionen Euro gewachsen ist dank der Kundeneinlagen, die einen Zuwachs von 6,7 Prozent erzielten. Froh zeigte sich Dr. Reingen über die Widerstandsfähigkeit der Ertragslage trotz des langanhaltenden Niedrigzinsniveaus.

Die Zukunft der Bank sieht der Vorstand in der Digitalisierung, die sowohl für interne Prozesse als auch für Kundenkontakte genutzt wird, wo die Akzeptanz rasant steigt. Erkennbar ist das an den täglich 20.000 Besuchen auf der Internetseite. Mit Stolz teilte Dr. Reingen die Wahl der Sparkassen-App zur besten Banking-App Deutschlands mit. Seit kurzem gebe es eine Vereinbarung zwischen der Firma Apple und der Deutschen Sparkassenorganisation, sodass nun alle Sparkassenkunden kostenlos auch mit ihrem Handy an der Kasse bezahlen können.

Dr. Reingen sieht für mittelständige Unternehmen die dringende Notwendigkeit, in Digitalisierung zu investieren und für die gesamte Region gute Chancen, vom Trend der Digitalisierung zu profitieren. Die Ansprüche an Zeit und Raum würden immer anspruchsvoller, erwartet werde ein Arbeiten in Echtzeit und die räumliche Komponente werde durch die weltweite Vernetzung immer flexibler. Applaus erhielt der Redner für seine Feststellung: „Für eine attraktive Region, die nachweislich mit erlebbarer Natur, guter Sicherheit und bezahlbarem Wohnraum punkten kann, muss dies kein Nachteil sein. Im Gegenteil, gerade zwischen den beiden Ballungsgebieten Köln/Bonn und Rhein/Main kann unsere Region attraktive Lebens- und Arbeitsbedingungen bieten. Nicht umsonst haben wir eine auch im Landesvergleich sehr niedrige Arbeitslosenquote.“

Der Bankfachmann verhehlte nicht, dass sich eine Eintrübung der wirtschaftlichen Aussichten abzeichne, verursacht durch den Handelskrieg zwischen den USA und China, den Brexit und der möglichen militärischen Eskalation im Nahen Osten. Insbesondere die exportorientierten Unternehmen spürten die Negativentwicklung bereits und agierten nun vorsichtiger. Allerdings spiele sich die erwartete Abkühlung auf sehr hohem Niveau ab.

Von der Europäischen Zentralbank sei keine große Hilfe im Fall einer Rezession zu erwarten, da die neue Chefin Christine Lagarde, die expansive Geldpolitik fortsetzen will. Daher wird die „derzeitige Niedrig- und Negativzinslandschaft uns noch eine lange Zeit erhalten bleiben.“

Versehen mit guten Wünschen seitens des Bankvorstands, konnten die Gäste in der Geschäftsstelle feiern und Gespräche führen mit gutem Essen und Getränken vom Partyservice Schuhmacher und musikalisch virtuos unterhalten von der Formation „City Rhythm“. htv


Video vom Neujahrsempfang


       
 
Nachricht vom 11.01.2020 www.ww-kurier.de